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ITIL CMDB Modellierung und Konzeption

Grundlagen der ITIL CMDB Modellierung und Konzeption (1 Tag)

 auch auf die ISO/IEC 20000-1:2011 ausgerichtet

 

Kursinhalt & Kursziele

Kursinhalt


  • Praxisbeispiele von CMDB Einführungen
  • Graphentheorie, Datenmodellierung
  • Configuration Items (CIs) und Beziehungen zwischen CIs
  • CI Typen und Attribute
  • Beziehungstypen und Kardinalitäten
  • Methoden zur Befüllung einer CMDB
  • Abfragen, Suche und Recherche in einer CMDB
  • Methoden zur Visualisierung von komplexen CMDBs
  • Audit und Konsistenzprüfungen
  • Veränderung und Verfeinerung eines bestehenden CMDB Modells

Der Schwerpunkt dieses Kurses liegt beim praktischen Aufbau einer CMDB.
Schnittstellen zu anderen ITIL Prozessen werden in diesem Kurs absichtlich nicht ausführlich behandelt, da diese Schnittstellen Bestandteil diverser ITIL Schulungen z.B. ITIL V3 Foundation oder den V3 Lifecycle Modulen sind.

Kursziele

  • Grundlagen der CMDB Modellierung erlernen
  • Einführungspfade einer CMDB kennen lernen
  • Kriterien zur Auswahl geeigneter CMDB Tools kennen lernen
  • Befähigung erwerben, eine CMDB im eigenen Unternehmen aufzubauen

Didaktische Methoden

  • Präsentation (30%)
  • Praxisbeispiele (20%)
  • Praktische Übungen (50%)

Eigene Notebooks können verwendet werden.

Beispiele und Übungen werden mit der Open Source CMDB "BPMspace" durchgeführt.

Termine

Preis

KursDauerPreis
ITIL CMDB Modellierung Grundlagen 1 Tag 1.200 €
ITIL CMDB Modellierung intensiv 2 Tage 2.400 €

Alle angegebenen Preise verstehen sich zzgl. MwSt.

Information

Voraussetzungen:

  • ITIL V3 Foundation Schulung
  • oder Erfahrung mit einem CMDB Tool
  • oder Erfahrung mit einem Inventarisierungs-Tool
  • oder vergleichbare Qualifikation

Zielgruppe:

  • Configuration Manager
  • Qualitätsmanager
  • Prozessmanager
  • Prozessberater
  • Systemarchitekten
  • Service Manager

Teilnehmerzahl:

Maximal 12 Personen.

Dauer & Prüfung

1 Tag, ohne Prüfung

Weiterführende Kurse

ITIL CMDB Modellierung Intensiv (2 Tage)

Stehen Sie vor der Einführung einer CMDB im eigenen Unternehmen?

Dann lassen Sie sich von uns zeigen worauf es ankommt: wie Sie zielsicher zu Ihrem individuellen Datenmodell gelangen (CMDB Design), und wie Sie Ihre CMDB auch nach der Einführung am Leben erhalten.

Denn der Aufbau einer Configuration Management Database (CMDB) stellt in der Praxis eine der größten Herausforderungen bei der Einführung von ITIL Prozessen dar.

Kein anderer ITIL Prozess benötigt so viel Individualisierung wie das Configuration Management (Konfigurationsmanagement), denn jede IT Landschaft und jede IT Infrastruktur ist unterschiedlich.

Kein Wunder, dass viele Organisationen auf diesem Weg mit Fragen konfrontiert werden, die sich nicht leicht beantworten lassen:

  • Kann sich eine komplexe IT Organisation überhaupt eine CMDB leisten?
  • Wie soll die CMDB Lösung aussehen?
  • Gibt es ein Standardmodell einer CMDB?
  • Soll ich die CMDB zuerst befüllen oder zuerst vollständig modellieren?
  • Wie kann ich ein eingeführtes CMDB Modell am Leben halten?

Unsere CMDB Experten vermitteln in diesem Kurs den Teilnehmern die nötigen praktischen Fähigkeit

Auch Anforderungen außerhalb der ITIL Welt berühren Aspekte der CMDB, und lassen sich daher mit CMDB Unterstützung lösen:
cmdb_ci_attribute_und_relationen
Attribute und Relationen
eines CI
  • Inventarisierung
  • Asset Management
  • Lizenzmanagement
  • Konsolidierung
  • Migration komplexer Systeme
  • Umzüge von Rechenzentren

Bezug zu ITIL Version 2

ITIL Version 2 beschreibt die CMDB detailliert im Zusammenhang mit dem "Configuration Management" Prozess. Configuration Management ist einer der 5 operativen Prozesse ("Service Support") und beschäftigt sich ausschließlich mit Aufbau, Pflege und Auswertung der CMDB.

Als zentrale Informationsquelle ("Single Point of Truth") unterstützt die CMDB alle anderen ITIL Prozesse ("Service Support" und "Service Delivery"). Auch die anderen ITIL-2-Publikationen wie z.B. "Application Management" oder "ICT Infrastructure Management" beziehen sich stark auf die CMDB.

 

Bezug zu ITIL Version 3

ITIL V3 verwendet weiterhin das Konzept der CMDB. Zusätzlich definiert ITIL V3 ein "Configuration Management System" (CMS), welches mehrere CMDBs enthalten kann. Darüber hinaus enthält das CMS weitere prozessorientierte Informationen (über Incidents, Problems, Known Errors, Changes, Releases) und organisatorische Informationen (Abteilungen, Personen, Kunden, Lieferanten, Anwender, Standorte). Das CMS enthält außerdem Tools für die Sammlung und Präsentation von Information zu CIs und deren Beziehungen.

Das CMS ist wiederum Bestandteil eines "Service Knowledge Management System" (SKMS).

Auch in ITIL V3 wird das CMS (und damit die CMDBs) vom "Configuration Management" Prozess betrieben, und dient allen anderen IT Service Management (ITSM) Prozessen.

In ITIL V3 ist das "Configuration Management" eingebettet in ein erweitertes "Service Asset and Configuration Management" (SACM), welches im Rahmen der Kernpublikation (ITIL Core) "Service Transition" beschrieben wird.

 

mITSM und die Service Lifecycle Philosophie

ITIL V3 rückt das Konzept des "Service Lifecycle" in den Mittelpunkt. Diese Neudefinition bestätigt eine fundamentale "Next Practice", welche vom mITSM bereits seit Jahren propagiert, geschult und beraten wurde. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass sich unsere Auffassung vom Zweck der CMDB mit den neueren ITIL Konzepten von "CMS" und "SKMS" decken.

Die CMDB Konzepte in diesem Kurs wurden auch in folgender Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München bestätigt:
Requirements and Recommendations for the Realization of a Configuration Management Database (präsentiert auf der HPSUA 2007, im Juli 2007, in München, Deutschland)

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