Prozessmodellierung
Grundlagen der Prozessmodellierung (1 Tag)
Um die Qualität von Produkten oder Dienstleistungen wirksam steuern zu können, wird der aktive Einsatz von Prozessmodellen allgemein als notwenige Voraussetzung anerkannt.
Die Normenreihe EN ISO 9000 ff sowie BS 15000 und ISO/IEC 20000 ff sind grundsätzlich prozessorientiert aufgebaut. Somit erfordert Qualitätsmanagement unbedingt Prozessmanagement.
Prozessmanagement betrifft alle Arten von Prozessen: Geschäftsprozesse, Kernprozesse, aber ebenso unterstützende Prozesse (Support Prozesse, IT Prozesse).
Kursinhalt & Kursziel
Kursinhalt
- Elemente eines Prozessmodells
- Bestandteile einer Prozessbeschreibung
- Agilität und Granularität von Prozessen
- Vorgehen für die IST-Analyse eines Prozesses
- Darstellung eines Prozessablaufs
- Analyse eines Zustandsautomaten
- Definition und Verankerung von Kennzahlen
- Analyse von Schnittstellen
- Ableitung eines Datensatzes
- Optimierung eines Prozesses durch Wertstromanalyse
Kursziel
- Kenntnisse von Prozess- und Aktivitätsdefinition
- Wissen über Agilität und Granularität
- Verständnis der Definition des Zustandsautomaten (Status)
- Begreifen des Zusammenhangs zwischen dem Zustandsautomaten und den Konzepten Aktivitäten, Kennzahlen, Information und Eskalation
- Verständnis der iterativen Tätigkeiten des Prozessmanagers: Bewusstseinsförderung, Prozessberichte, kontinuierliche Verbesserung des Prozesses
Didaktische Methoden
- Präsentation (10%)
- Praktische Übungen auf Flipcharts und Pinwänden (90%)
Termine
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Preis
| Kurs | Dauer | Preis |
|---|---|---|
| Prozessmodellierung Grundlagen | 1 Tag | 1.200 € |
Alle angegebenen Preise verstehen sich zzgl. MwSt.
Information
Voraussetzungen:
keine besonderen Voraussetzungen
Zielgruppe:
Qualitätsmanager, Analysten von Geschäftsprozessen oder IT Prozessen, Prozessmanager, Prozessberater, Systemarchitekten, Service Manager, ...
Teilnehmerzahl:
Maximal 12 Personen.
Weiterführende Kurse:
- Prozessmodellierung Intensiv: Rapid Process Prototyping (2 Tage)
Prüfung
keine Prüfung
Einführung oder Verbesserung?
Oft wird in diesem Zusammenhang von der Einführung eines Prozesses gesprochen. Meist trifft diese Sichtweise nicht exakt zu: Der Prozess war bereits da, er wird seit langem von den Beteiligten ausgeübt. Nur war weder der Ablauf beschrieben, noch wurden die Ergebnisse gesteuert oder gar systematisch verbessert (Reifegrad 1).
Erfahren Sie in diesem Workshop, wie Sie jeden Prozess auf einen Reifegrad 3, 4 oder 5 verbessern!
Auf Basis einer Fallstudie (Robertos Pizzaservice) erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam alle wesentlichen Bestandteile einer Prozessbeschreibung.
Bestandteile einer Prozessbeschreibung
- Vision und Ziele
- Kennzahlen (Key Performance Indicators)
- Schnittstellen
- Informationsmatrix
- Hierarchische Eskalation
- Iterative Tätigkeiten
- Glossar
- Ablaufdiagramm
- Aktivitäten, Rollen-Funktions-Matrix
- Statusüberblick
- Datensatz
Um Kosten zu sparen und Effizienz zu steigern, bietet sich auch die Analyse des Wertstroms nach japanischem Vorbild an. Dabei wird die Erfüllung einer Dienstleistung Schritt für Schritt nachvollzogen, und jede Art von "Verschwendung" (muda) erfasst: Wartezeiten (z.B. durch Rollenwechsel oder andere Unterbrechungen des Flusses) oder Handlungen ohne produktiven Mehrwert.


