Prozessmodellierung Intensiv
Rapid Process Prototyping (2 Tage)
Durch das "Rapid Prototyping" Vorgehen können in kürzerer Zeit erheblich bessere Modellierungsergebnisse erzielt werden. Noch während Fachleute mit Analysten am Prozessdesign arbeiten, können Lücken oder Fehler entdeckt und behoben werden. Dadurch steigt die Akzeptanz des resultierenden Prozessmodells bei seinen Anwendern und ermöglicht erst so lebendiges Prozessmanagement über Monate und Jahre hinweg.
Kursinhalt & Kursziel
Kursinhalt
- Konzepte: Workflow, BPM, Orchestration
- Geschäftsaspekte: Prozesskosten, Controlling, Monitoring
- Modellierungssprachen: UML, eEPK (ARIS), BPEL, jBPM (BPMspace)
- Prozess Elemente: Prozess, Aktivität, Rolle, Person, Zuweisung...
- Workflow Elemente: Start, Aufgabe, Entscheidung, Verzeigung, Ende
- Tools: Visio, Rational Rose (UML), ARIS (eEPK), BPMspace (jBPM)
- Kontinuierliche Verbesserung: Simulation und Rapid Prototyping
Kursziel
- Überblick über Modellierungssprachen und Tools gewinnen
- Einen Geschäftsprozess selbst modellieren (Robertos Pizzaservice)
Didaktische Mathoden
- Präsentation (30%)
- Konzeption auf Pinwänden und/oder am Tool (70%)
Termine
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Preis
| Kurs | Dauer | Preis |
|---|---|---|
| Prozessmodellierung Grundlagen | 1 Tag | 1.200 € |
Alle angegebenen Preise verstehen sich zzgl. MwSt.
Information
Voraussetzungen:
- Prozessmodellierung Teil 1 oder
- ITIL Service Manager Teil 1 oder
- ITIL Service Manager Teil 2 oder
- vergleichbare Kenntnis von Prozessmodellen.
ITIL Kenntnisse sind nicht notwendig. Die Kursinhalte können aber auch dazu verwendet werden, um IT Prozesse nach ITIL oder ISO 20000 zu modellieren.
Zielgruppe:
Qualitätsmanager, Analysten von Geschäftsprozessen oder IT Prozessen, Prozessmanager, Prozessberater, Systemarchitekten, Service Manager, ...
Teilnehmerzahl:
Maximal 12 Personen.
Prüfung
keine Prüfung
Die toolgestützte Modellierung von Prozessen (jenseits von Visio & Co) war jahrelang eine elitäre Tätigkeit, die meist großen Firmen mit üppigen Projektetats vorbehalten war. Die Umsetzung von Prozessmodellen in ausführbare Prozesstools blieb als Krönung der Prozessmodellierung einer noch kleineren Anwenderzahl vorbehalten.
Durch technischen Fortschritt erreicht die Prozessmodellierung jetzt auch mittelständische und kleinere Firmen. Neben strategisch zentralen Prozessen (z.B. Produktionssteuerung, Warenwirtschaft, Vertrieb) können zunehmend kleinere Supportprozesse (z.B. Beschaffung, Stellenausschreibung, Beschwerdemanagement, Zahlungsverkehr) wirtschaftlich sinnvoll modelliert und unterstützt werden.
Gängige Konzepte von Marktführern bei Methoden und Tools (UML, Visio, ARIS), sowie Quasi-Standards werden im Workshop betrachtet und verglichen.
Unser Workshop versetzt dank der Kombination moderner Open-Source Technologie jeden Teilnehmer in die Lage, innerhalb eines Tages einfache Prozesse zu modellieren, und diese Modelle auch real ablaufen zu lassen. Am zweiten Tag werden weitere Verbesserungen und Erweiterungen ergänzt.
Fallstudie: "Robertos Pizzaservice"
Anhand der Fallstudie modellieren wir einen Kernprozess sowie Support- und Führungsprozesse.

