Neue Barbiepuppe ein „Sicherheits-Alptraum“?

Laut TAZ-Bericht vom 29.01. sorgt die im November 2015 von Mattel auf den amerikanischen Markt gebrachte Barbiepuppe „Hello Barbie“ für heftige Debatten. Das Hightec-Spielzeug (eingebautes Mikrofon, WLAN-Schnittstelle, USB-Ports) zeichnet auf, was die Besitzerin ihr erzählt – und schickt die Audioaufnahmen übers WLAN auf die Server der US-Firma ToyTalk. Dort werden die Aufzeichnungen der Dialoge zwischen Kind und Puppe nicht nur gespeichert, sondern sind auch für die Eltern abrufbar.

Obwohl das Unternehmen beteuert, dass die Daten nicht zu Werbezwecken verwendet werden, sind sowohl Kinderrechtsorganisation als auch Datenschützer alarmiert: Die Eltern können per App zwar die Löschung verlangen, es ist jedoch fraglich, wie vollständig dies umgesetzt werden kann, zumal ToyTalk diese Daten an Dritte für Forschungs- und Entwicklungszwecke weiterleitet. In Deutschland, wo die Puppe noch nicht erhältlich ist, wurde das Spielzeug auf dem Jahrestreffen des Chaos Computer Clubs in einem Vortrag über „Sicherheits-Alpträume“ erwähnt.  

Den kompletten Artikel finden Sie unter: http://taz.de/Barbie-ueberwacht-das-Kinderzimmer/!5270198/

Die mITSM Ausbildungsreihe in Sachen Datenschutz und "Ethisches Hacken"

Das mITSM bietet zwei Ausbildungen zu diesem Thema an: ITSec Foundation in Analysis & Forensic Investigation und Datenschutz nach BDSG und ISO 27018

Die zweitägige Grundlagenschulung Datenschutz nach BDSG und ISO 27018 findet am 10./11.03.2016 statt. Der Termin für die nächste ITSec Foundation Schulung: 21.-23. März 2016.