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Der digitale Impfpass kommt

Schon im Januar hat sich die EU darauf verständigt, einen digitalen Impfpass einzuführen. Dieser soll vor allem das Reisen erleichtern und bis zu den Sommerferien eingeführt sein. Der Nutzer soll mit dem digitalen Impfpass einen QR-Code erstellen können, mit dem Dritte den Impfstatus datenschutzkonform prüfen können.

Das Bundesgesundheitsministerium hat nun den Auftrag zur Entwicklung des digitalen Impfpasses vergeben: Der US-Konzern IBM wird diesen gemeinsam mit den beiden deutschen Unternehmen Bechtle und Ubirch entwickeln.

Sicher durch Blockchain-Lösung

Ubirch ist auf Datensicherheit spezialisiert, die es mithilfe der Blockchain-Technologie sicherstellt. Die Blockchain-Lösung gilt als sicher – im Gegensatz zu den Lösungen, bei denen Daten in einer Cloud gespeichert werden müssen. Mit Blockchain wird eine Art Signatur entwickelt, mit der die Daten fälschungssicher sind. Der Quellcode ist öffentlich und überprüfbar. Ubirch hat bereits im vergangenen Frühjahr mit verschiedenen Corona-Testlaboren und Kliniken zusammengearbeitet, um Corona-Testergebnisse digital darzustellen. Diese Technologie soll nun auch für den digitalen Impfpass genutzt werden.

Ein Unternehmen aus Estland, Guardtime, ist dem deutschen Vorhaben voraus. Hier steht der digitale Impfpass schon bereit und wird voraussichtlich noch im März in Estland eingeführt. Wie Ubirch ist Guardtime auf Blockchain-Verschlüsselung spezialisiert und nutzt diese Technologie für den digitalen Impfpass. Auch die US-Giganten Google und Apple arbeiten gemeinsam mit der WHO an einer Lösung, um Corona-Impfungen digital nachzuweisen. Es tut sich also einiges auf dem Gebiet.

Wie funktioniert die Technologie hinter dem digitalen Impfpass?

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Quellen: Tagesschau, WirtschaftsWoche, FAZ

15.03.2021

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