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Die 6 Phasen des Design Thinking

Design Thinking ist eine agile Methode, die dabei helfen soll, Innovation zu schaffen. Für den Innovationsprozess hat das Design Thinking sechs Phasen definiert. Diese beeinflussen sich untereinander und werden in beliebiger Reihenfolge beliebig oft durchlaufen.

Design Thinking Phasen 1-3: Problemanalyse

Phase 1: Verstehen

Ganz zu Beginn des Design Thinking Prozesses steht das Verstehen. Die Beteiligten müssen zunächst ein Verständnis für das Problem entwickeln, das es zu lösen gilt. Welche Bedürfnisse haben die Nutzergruppen, welche Herausforderungen gilt es zu meistern? Alle Beteiligten sollen in diesem Schritt Experten bezüglich des Problems werden.

Phase 2: Beobachten

In der zweiten Phase sollen die Beteiligten mehr über die Nutzergruppen in Erfahrung bringen, das Problem nachvollziehen und Empathie aufbauen können. Wichtig in dieser Design Thinking Phase ist eine unvoreingenommene Herangehensweise, ohne Vorurteile. Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden, auf Basis derer dann die Rahmenbedingungen definiert werden können.

Phase 3: Synthese

Hier geht es darum, die Sichtweisen zu analysieren – welche Point of Views gibt es? Haben mehrere Beteiligte dieselben Beobachtungen gemacht und dieselben Erkenntnisse gewonnen? In der daraus entstehenden Diskussion wird das Verständnis für das Problem bei allen Beteiligten vertieft. Es können gemeinsame Standpunkte abgeleitet und zusammengeführt werden.

Design Thinking Phasen 4-6: Lösungsentwicklung

Phase 4: Ideen entwickeln

In dieser Phase des Design Thinking Prozesses geht es in die Vollen: Zunächst werden offene Fragestellungen für die Bedürfnisse und Pain Points der Nutzergruppen zusammengetragen. Im Anschluss erst entwickeln die Beteiligten Ideen für Lösungen und visualisieren diese direkt. Hier geht es um Kreativität. Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Ideen spielen im ersten Schritt keine Rolle.

Phase 5: Prototyp entwickeln

Nun werden einfache erste Prototypen entwickelt – mit möglichst wenig Aufwand. Diese dienen dazu, die Idee dahinter zu veranschaulichen. Ziel ist, dass alle Beteiligten die Ideen verstehen und sie auf Basis des Prototyps weiterentwickeln können.
Ein Prototyp kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Er kann ein tatsächliches dreidimensionales Modell sein, aber auch in Form eines Rollenspiels oder von Storytelling veranschaulicht werden.

Phase 6: Testen

In der sechsten Phase des Design Thinking Prozesses testen die Beteiligten und Nutzer das entwickelte Konzept auf Basis des Prototypen und verbessern es weiter bis ein optimales Produkt entstanden ist. Im Fokus steht immer, dass die Lösung nutzerorientiert ist. Geschafft wird das durch eine offene Feedbackkultur mit den Nutzern und deren aktiver Einbeziehung.

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