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Homeoffice: Noch immer ein Sicherheitsrisiko

Bereits eineinhalb Jahre hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem. Sie hat viele Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Was zunächst zum Schutze aller eingeführt und zeitweise sogar per Gesetz durchgesetzt wurde, wird ein anhaltender Trend sein. Man könnte meinen, dass Unternehmen inzwischen reagiert und mögliche Sicherheitslücken geschlossen haben. Doch weit gefehlt: Noch immer setzen viele Unternehmen auf die ursprünglich aus dem Boden gestampften Hauruck-Lösungen fürs Homeoffice.

Einer aktuellen Forrester-Umfrage zu Folge wurden mehr als 90 Prozent der Unternehmen seit Beginn der Pandemie mindestens einmal Opfer eines Cyberangriffs. Dabei richtete sich der Großteil der Angriffe gezielt auf Mitarbeiter im Homeoffice. Bei diesen Cyberangriffen handelt es sich meist um Malware, die über Social-Engineering-Attacken auf die Rechner der Mitarbeiter gelangt.

Rund 25 Prozent der Unternehmen in Deutschland schätzen die Risiken durch erfolgreiche Hacking- und Ransomware-Angriffe als existenzbedrohend ein. Allerdings hält knapp die Hälfte es für unwahrscheinlich, Daten durch einen Cyberangriff zu verlieren und stellt deshalb keine weiteren Ressourcen für Sicherheits-Experten und -Expertinnen zur Verfügung. Hierbei kann es sich um eine Fehleinschätzung mit fatalen Folgen handeln.

Wir empfehlen, die Netzwerk-Sicherheit durch regelmäßige Penetration Tests zu prüfen. Hierbei decken Experten Sicherheitslücken auf, indem sie versuchen, sich in Ihr Unternehmens-Netzwerk zu hacken. Des Weiteren ist es empfehlenswert, jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin in Security Awareness zu schulen. Denn nur wer sich der Gefahren bewusst ist, kann sich gegen sie schützen.

Quellen: t3n.de, security-insider.de

05.10.2021

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