SCRUM Schulung & Zertifizierung in München

SCRUM Schulung & Zertifizierung

SCRUM ist die am weitesten verbreitete agile Methode im Projektmanagement. Gut ausgebildete Experten sind gesucht.
Das mITSM bietet SCRUM-Schulungen mit hohem Praxisanteil und intensiver Prüfungsvorbereitung. Der TÜV SÜD nimmt am Ende der Kurse die Prüfungen ab und verleiht die Zertifikate. Die SCRUM-Ausbildung ist zweistufig:


Die mITSM SCRUM Kurse und Zertifizierungsprüfungen werden in deutscher Sprache angeboten. Die SCRUM-Ausbildung beim mITSM orientiert sich am aktuellen SCRUM Guide von Jeff Sutherland und Ken Schwaber vom Juni 2013. Die SCRUM-Schulungen des mITSM richten sich nach den offiziellen Lehrplänen des ITEMO. Die mITSM Trainerleitfäden sowie die mITSM Prüfungsunterlagen sind entsprechend akkreditiert.

SCRUM Profi in einer Woche mit den mITSM-Seminaren: 5 Tage, 3 Zertifikate

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Der Weg zum SCRUM Master und SCRUM Product Owner

SCRUM Foundation

In der SCRUM Foundation Schulung werden die Grundlagen des agilen Projektmanagements vermittelt wobei detailliert auf das SCRUM-Rahmenwerk eingegangen wird. Die Teilnehmer erfahren sowohl in der Theorie als auch in praktischen Übungen wie SCRUM durchgeführt wird. Nach der Schulung sind Sie in der Lage, erfolgreich in Projekten mitzuarbeiten und verstehen die Prinzipien jeder beteiligten Rolle. Aus Sicht des mITSM ist die Foundation Schulung ein Muss für alle Mitglieder eines SCRUM-Entwicklungsteams.

Diese Schulung ist verpflichtend für alle, die ihre Ausbildung mit der SCRUM Master bzw. Product Owner Zertifizierung fortsetzen wollen.

SCRUM Master

Nach bestandener Foundation-Prüfung können Sie mit dem zweitägigen SCRUM Master Professional Kurs fortfahren. Er besteht aus dem allgemeinen SCRUM Professional-Modul und dem SCRUM Master-Modul. Am Ende des zweiten Schulungstages findet die Zertifizierungsprüfung statt mit Fragen aus beiden Modulen.

Sollten Sie bereits zertifizierter SCRUM Product Owner sein, müssen Sie nur das eintägige Master Add-on besuchen und die anschließende Prüfung bestehen.

SCRUM Product Owner

Nach der bestandenen SCRUM Foundation Prüfung haben Sie auch die Möglichkeit, sich mit einem zweitägigen Kurs zum SCRUM Product Owner weiterzubilden. Er setzt sich zusammen aus dem allgemeinen SCRUM Professional-Modul und dem Modul Product Owner. Am Ende des zweiten Schulungstages findet die Zertifizierungsprüfung statt mit Fragen aus beiden Modulen.

Wenn Sie bereits zertifizierter SCRUM Master sind, müssen Sie nur das eintägige Product Owner Add-on besuchen und die anschließende Prüfung erfolgreich ablegen.

SCRUM Master & Product Owner

Mit dem SCRUM Foundation Zertifikat können Sie aber auch innerhalb 3 Tagen beide SCRUM Professional Kurse besuchen und sich so beide Zertifikate - den SCRUM Master und den Product Owner - sichern.

Alle SCRUM-Schulungen können Sie auch als Inhouse-Schulung bei Ihnen vor Ort buchen. Wir machen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot. Zum Anfrage-Formular ...



SCRUM Zertifizierung & Prüfung

Um das SCRUM Foundation Zertifikat zu erhalten, muss man die SCRUM Foundation Prüfung erfolgreich bestehen. Sie beinhaltet 30 Fragen mit jeweils vier Antwortvorgaben (Multiple Choice). Dabei sind 1, 2, 3 oder alle 4 Antworten richtig. Mehr dazu unter SCRUM Foundation.

Die Prüfungen zum SCRUM Master bzw. Product Owner werden wie die Kurse selbst auch in deutscher Sprache abgehalten. Den Prüflingen werden 12 szenarien-basierte Fragen vorgelegt. Dabei kommen 6 Fragen aus dem allgemeinen Modul (für beide Zertifizierungen gleicher Schulungs- und Prüfungsinhalt) und 6 Fragen aus dem SCRUM Master bzw. Product Owner Bereich. Mehr dazu unter SCRUM Professional.



Kosten der SCRUM-Ausbildung

Die Preise für die SCRUM-Kurse finden Sie bei den einzelnen Angeboten:

- SCRUM Foundation
- SCRUM Master
- SCRUM Product Owner

Das mITSM gewährt allen Studierenden 50 Prozent Preisnachlass auf die Gebühren der SCRUM-Zertifizierungsprüfungen! Bitte gleich bei der Anmeldung angeben.



Was spricht für ein Zertifikat von TÜV SÜD und ITEMO?

1. Die Akkreditierung des TÜV SÜD Examination Institute nach ISO/IEC 17024 garantiert Ihnen die Qualität und Neutralität der SCRUM-Zertifizierung. Das SCRUM-Zertifizierungsangebot des TÜV SÜD ist das erste auf diesem Gebiet von einer Zertifizierungsstelle, die sich nach der Norm ISO/IEC 17024 richtet. Die europaweit anerkannte Personenzertifizierung auf Grundlage dieser Norm ist eines der besten Kriterien um die Kompetenz zertifizierter Experten prüfen zu können. Und: In den Personalabteilungen ist der TÜV bekannt und geschätzt. Ob hier ein anderes Zertifikat mehr gewürdigt wird, ist fraglich.

2. Die ITEMO (IT Education Management Organisation) hat sich die Ausbildung im Bereich IT-Management auf die Fahne geschrieben. Neben Spezialisten für Fachthemen wie SCRUM, gibt es hier auch Experten für die Aus- und Weiterbildung an sich. Schulungen und Prüfungen sind kein „Nebenprodukt“, sondern das Kernthema der Organisation und seiner Partner.

3. Warum nicht vom „Hersteller“? Scrum Alliance und Scrum.org orientieren sich eng an den Entwicklern von SCRUM. Ihre Hauptaufgabe ist die Weiterentwicklung und Verbesserung von SCRUM. Prüfungen, ob SCRUM-Wissen und Fähigkeiten angemessen vermittelt wurden, den „Erfindern“ von SCRUM zu überlassen, wäre genauso, als ließe man die Hauptuntersuchung seines Autos bei dessen Hersteller durchführen. Eine neutrale Organisation, die Überblick über mehrere agile Themen und andere Ausbildungen hat, ist unserer Meinung nach besser geeignet, einen angemessenen Lehrplan aufzustellen.



Fragen und Antworten zur SCRUM-Ausbildung

Wie werde ich zertifizierter SCRUM Master bzw. Product Owner?

mITSM SCRUM Video - SCRUM – Schulung und Zertifizierung

 

Welche Zertifizierungsinstanz nimmt die Prüfungen der mITSM-Schulungsteilnehmer für die SCRUM Schulungen ab?

Wie auch bei unseren anderen Schulungen setzen wir auf unseren langjährigen Partner TÜV SÜD, der als lizensierte Zertifizierungsinstanz die Prüfungen abnimmt.

Ist es möglich, eine Inhouse SCRUM Foundation für alle meine Entwickler in meinem Unternehmen durchzuführen?

Selbstverständlich. Bitte beachten Sie aber, dass wir auch hier eine maximale Anzahl von 12 Teilnehmern pro Schulung empfehlen.

Ist es möglich die SCRUM Professional Prüfung ohne Foundation Zertifikat abzulegen?

Leider nicht. Ob andere gleichwertige Zertifikate als Zugangsvoraussetzung anerkannt werden können, wird derzeit geklärt.

Ist SCRUM auch in anderen Bereichen als der Softwareentwicklung - zum Beispiel bei der Einführung von ITIL - einsetzbar?

Ja, definitiv! Obwohl die Wurzeln von SCRUM in der Softwareentwicklung liegen, bietet SCRUM viele Methoden, die auch für andere Disziplinen sehr nützlich sind. In der SCRUM Foundation Schulung wird hierauf genauer eingegangen.

Ich möchte SCRUM Master werden. Welche Schulungen sollte ich besuchen?

Für die SCRUM Master Ausbildung benötigen Sie die zweitägige SCRUM Foundation Ausbildung mit der entsprechenden Prüfung sowie die zweitägigen SCRUM Professional - SCRUM Master Schulung mit der dazu gehörigen Prüfung. Mit dem eintägigen Product Owner Add-on könnten Sie dann auch das SCRUM Product Owner Zertifikat erhalten, da der allgemeine Teil der SCRUM Master bzw. Product Owner Schulungen und Prüfungen identisch ist.

Ich möchte SCRUM Product Owner werden. Welche Schulungen sollte ich besuchen?

Für die SCRUM Product Owner Ausbildung benötigen Sie die zweitägige SCRUM Foundation Ausbildung mit der entsprechenden Prüfung sowie die zweitägigen SCRUM Professional - SCRUM Product Owner Schulung mit der dazu gehörigen Prüfung. Mit dem eintägigen SCRUM Master Add-on könnten Sie dann auch das SCRUM Master Zertifikat erhalten, da der allgemeine Teil der SCRUM Master bzw. Product Owner Prüfungen identisch ist.

Ich bin Entwickler in einem SCRUM Entwicklerteam. Welche Schulungen sollte ich besuchen?

Als Mitglied eines Entwicklerteams benötigen aus Sicht des mITSM nur die SCRUM Foundation Schulung. Dieses Seminar sollten Sie aber unbedingt mit Prüfung abschließen, da Sie ja eventuell noch andere Rollen in der Organisation übernehmen werden. Auf das SCRUM Foundation Zertifikat aufbauend haben Sie dann die Möglichkeit, innerhalb von zwei Tagen SCRUM Master oder Product Owner zu werden bwz. können einen dreitägigen Kurs mit dualer Abschlussmöglichkeit besuchen.

Was ist wichtiger: die Ausbildung zum SCRUM Master oder zum Product Owner?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Bei Beratern steht die SCRUM Master Ausbildung ganz klar im Vordergrund. Für Unternehmen, die nach SCRUM vorgehen, ist es allerdings wesentlich wichtiger, gute Product Owner mit im Boot zu haben. Denn sie sind letztendlich dafür verantwortlich, den Mehrwert aus der agilen Methodik optimal zu generieren. Ein guter SCRUM Master macht sich hingegen mit der Zeit entbehrlich.



Fragen und Antworten zu SCRUM

mITSM SCRUM Wissen

SCRUM ist eine Methode des agilen Projektmanagements mit einem empirischen (Erfahrung), inkrementellen (schrittweisen) und iterativen (wiederholenden) Ansatz. Da die meisten modernen Projekte zu komplex sind, um sie durchgängig von A nach Z planen zu können, wurde diese agile Methodik entwickelt.

Eine Grundlage ist die Erkenntnis, dass verfügbare Rückmeldungen regelmäßig und in kürzeren Abständen abgefragt und einbezogen werden. In SCRUM wird durch eine Drei-Säulen-Struktur versucht, das Management der Komplexität in den Griff zu bekommen. Dabei lässt sich nicht die Komplexität des Projektes selbst reduzieren, sondern nur der Umgang damit - durch effizienteres Projektmanagement. Die drei Säulen dafür sind: Transparenz, Überprüfung und Anpassung.

SCRUM Videos

Einen schnellen Überblick über SCRUM bekommen Sie mit unseren SCRUM Videos, in denen u.a. folgende Fragen beantwortet werden.
  • Was ist SCRUM?
  • Welche Rollen gibt es in SCRUM?
  • Wie funktioniert SCRUM?
  • Wie werde ich zertifizierter SCRUM Master bzw. Product Owner?
mITSM SCRUM Video - Was ist Scrum?
mITSM SCRUM Video - Die Rolle des SCRUM Masters

mITSM SCRUM Video - Die Rolle des Product Owner
mITSM SCRUM Video - Die Rolle des Entwicklungsteams

mITSM SCRUM Video - SCRUM – Die Artefakte
mITSM SCRUM Video - SCRUM - Das Product Backlog

mITSM SCRUM Video - SCRUM - Das Sprint Backlog
mITSM SCRUM Video - SCRUM - Das Product Increment

mITSM SCRUM Video - SCRUM – Ein typischer Durchlauf
mITSM SCRUM Video - SCRUM – Schulung und Zertifizierung



SCRUM FAQs

Grundlage für diese SCRUM FAQs - Frequently asked Questions - ist der SCRUM Guide von Jeff Sutherland und Ken Schwaber vom Juli 2013. Der Leitfaden wurde entsprechend einer Frage-Antwort-Struktur angepasst, da sich gezeigt hat, dass SCRUM-Interessenten häufig nach Fragen suchen, die sie in ihren Projekten beschäftigt.

  1. Was ist Scrum?
  2. Warum ist Scrum so beliebt / verbreitet?
  3. Was ist der Hauptvorteil von agilen Methoden wie Scrum, verglichen mit traditionellen ("Wasserfall-") Methoden?
  4. Was sind die Vorteile von Scrum für meine Organisation?
  5. Welches Tool sollte man für Scrum verwenden?
  6. Welche Rollen gibt es in SCRUM?
  7. Welche Ereignisse gibt es in SCRUM?
  8. Welche Artefakte gibt es in SCRUM?
  9. Wie haben Ken Schwaber und Jeff Sutherland SCRUM definiert?
  10. Welche Eigenschaften hat SCRUM?
  11. Gibt es in SCRUM Regeln?
  12. Was versteht man in SCRUM unter Transparenz?
  13. Was versteht SCRUM unter Überprüfung?
  14. Was versteht man in SCRUM unter Anpassung?
  15. Schreibt SCRUM formale Ereignisse für Überprüfung und Anpassung vor?
  16. Wer ist Mitglied im SCRUM Team?
  17. Was versteht man in SCRUM unter Selbstorganisierend und Interdisziplinär?
  18. Was ist die Aufgabe des SCRUM Teams?
  19. Was sind die Hauptaufgaben des Product Owner?
  20. Welche Vorgaben hat der Product Owner hinsichtlich der Verwaltung des Product Backlogs?
  21. Muss der Product Owner die oben genanten Arbeiten selbst durchführen?
  22. Kann der Product Owner auch durch ein Team oder Komitee repräsentiert werden?
  23. Welche Stellung benötigt der Product Owner innerhalb der Organisation?
  24. Wer erstellt das Produkt Inkrement?
  25. Muss das Produktinkrement am Ende des Sprints auslieferbar sein?
  26. Wie ist ein Entwicklungsteam strukturiert?
  27. Welche Eigenschaften muss das Entwicklungsteam haben?
  28. Welche Größe sollte das Entwicklunsteam haben?
  29. Welche Aufgaben hat der SCRUM Master?
  30. Was ist das Servant Leadership Prinzip?
  31. Welche Dienste soll der SCRUM Master für den Product Owner erbringen?
  32. Welche Dienste soll der SCRUM Master für das Entwicklungsteam erbringen?
  33. Welche Dienste muss der SCRUM Master für die Organisation erbringen?
  34. Was versteht man unter einem SCRUM Ereignis?
  35. Was ist ein Sprint?
  36. Welche Ereignisse beinhaltet ein Sprint?
  37. Was sind die wichtigsten Regeln für einen Sprint?
  38. Warum ist der Zeitrahmen für einen Sprint auf einen Kalendermonat beschränkt?
  39. Kann ein Sprint vorzeitig abgebrochen werden?
  40. Was unterscheidet SCRUM von Kanban?
  41. Warum gilt SCRUM als agile PM-Methode?
  42. Darf der SPRINT laut SCRUM variable Längen haben?
  43. Was ist das Agile Manifest?
  44. Was versteht man unter einem analogen SCRUM Board?
  45. Sollte man für jedes Projekt einen eigenen Scrum Master haben?
  46. Kann der Scrum Master in Ausnahmefällen auch der Product Owner sein?
  47. Kann der Scrum Master auch selbst als Experte dem Team beistehen?
  48. Wenn ein Sprint 30 Tage dauert, sind das dann 30 Kalendertage oder 30 Werktage?
  49. Was ist zu tun, wenn alle Tasks schon vor dem Sprint-Ende fertiggestellt sind?
  50. Was ist die Gemeinsamkeit zwischen einer Iteration und einem Sprint?
  51. Wie weiß ich, ob ich agile Methoden wie Scrum in meiner Organisation einführen sollte?
  52. Wie weiß ich, wann agile Methoden wie Scrum nicht für mich geeignet sind?
  53. Wie kann ich meine Organisation davon überzeugen, Scrum einzuführen?
  54. Ich habe das OK vom Management, in meiner Organisation Scrum einzuführen. Was sind die ersten Schritte?
  55. Kann ich Scrum auch für Nicht-Software-Projekte einsetzen?
  56. Ich bin Projektmanager. Werde ich nach der Einführung von Scrum überflüssig?

SCRUM Schulung und Zertfizierung

SCRUM Schulung und TÜV-Zertifizierung in München

  • - SCRUM Grundlagen / SCRUM Master / SCRUM Product Owner
  • - mit hohem Praxisanteil
  • - inklusive Prüfungsvorbereitung
  • - TÜV-SÜD Zertifizierung
 Alle SCRUM Termine

1. Was ist Scrum?

Scrum ist eine Projektmanagement-Methode, die Teams dabei hilft, Produkte mit höherer Qualität und in kürzerer Zeit zu liefern.

2. Warum ist Scrum so beliebt / verbreitet?

Einige der wichtigsten Gründe sind:

  • Scrum ist schnell anwendbar. Es ist einfach, hat nur drei Rollen und klare Vorgaben.
  • Es gibt sehr viele erfolgreiche Referenzprojekte für Scrum.
  • Es ist weit verbreitet und es gibt viele Anbieter für Kurse und praktische Unterstützung.

3. Was ist der Hauptvorteil von agilen Methoden wie Scrum, verglichen mit traditionellen ("Wasserfall-") Methoden?

Für die meisten Projekte gilt, dass sich ihre Anforderungen (Kundenwünsche, Marktanforderungen, Regulatorien etc.) während der Projektphase ändern. Agile Methoden sind speziell dafür geeignet, mit diesen Änderungen umzugehen und die Entwicklung dem Kunden gegenüber transparent darzustellen.

4. Was sind die Vorteile von Scrum für meine Organisation?

  • Häufigere und realistischere Informationen über den Status der Projekte, da nach jeder der (maximal dreißigtägigen) Iterationen ein testbares Resultat vorliegt.
  • Daraus folgt auch eine höhere Transparenz und die Möglichkeit des früheren Eingreifens bei sich abzeichnenden Problemen.
  • Durch enge Zusammenarbet mit und Feedback vom Kunden kann ein höherer Wert des Endproduktes erreicht werden.
  • Schnellere Marktreife durch Kunden-Feedbacks, erhöhte Motivation des Teams und weniger Leerlaufzeiten.

5. Welches Tool sollte man für Scrum verwenden?

Am Anfang - und wenn das ganze Team am selben Ort ist - ist ein Whiteboard oft ausreichend. Bei komplexen oder verteilten Teams, ist ein Tool unverzichtbar. Das Tool sollte so flexibel sein, dass es den speziellen Anforderungen des Teams / der Organisation angepasst werden kann.

6. Welche Rollen gibt es in SCRUM?

In SCRUM gibt es drei Rollen mit verschiedenen Verantwortungsbereichen: Product Owner, Entwicklungsteam und SCRUM Master.

7. Welche Ereignisse gibt es in SCRUM?

In SCRUM gibt es fünf sich wiederholende Verfahren: SPRINT, SPRINT Planning, SPRINT Review, Daily SCRUM und SPRINT Retrospective.

8. Welche Artefakte gibt es in SCRUM?

In SCRUM gibt es die folgenden drei Arbeitsergebnisse: Product Backlog, SPRINT Backlog und Product Increment.

9. Wie haben Ken Schwaber und Jeff Sutherland SCRUM definiert?

SCRUM ist ein Rahmenwerk zur Entwicklung und Erhaltung komplexer Aufgabenstellungen, das die Anwender in die Lage versetzt, kreativ Produkte mit dem höchstmöglichen Wert zu liefern.

10. Welche Eigenschaften hat SCRUM?

SCRUM ist leichtgewichtig und einfach zu verstehen, dennoch meist schwierig zu meistern.

11. Gibt es in SCRUM Regeln?

Ja. Die Regeln in SCRUM beschreiben die Wechselwirkungen zwischen den Ereignissen, Rollen und Artefakten. Die Regeln von SCRUM werden im SCRUM Guide definiert.

12. Was versteht man in SCRUM unter Transparenz?

Die für das Ergebnis Verantwortlichen müssen das Projekt durchschauen können. Es ist daher erforderlich, Aspekte nach einem gemeinsamen Standard zu definieren, um den Beteiligten die Möglichkeit zu geben, ein gemeinsames Verständnis für das transparente, also durchschaubare Vorgehen zu ermöglichen.

13. Was versteht SCRUM unter Überprüfung?

In SCRUM muss der Fortschritt ständig in Bezug auf die definierten Ziele des SPRINT überprüft werden, um rechtzeitig unerwünschte Abweichungen zu identifizieren und sie anpassen zu können. Natürlich sollen diese Überwachungen angemessen erfolgen, so dass sie die tägliche Arbeit nicht behindern. An die Prüfer wird daher bezüglich ihrer Fähigkeit eine hohe Anforderung gestellt.


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14. Was versteht man in SCRUM unter Anpassung?

Durch den Prüfer werden bei einem Review gegebenenfalls Abweichungen festgestellt, die nicht mehr tolerierbar sind. In diesem Fall muss der Prozess oder das Objekt entsprechend angepasst werden.

15. Schreibt SCRUM formale Ereignisse für Überprüfung und Anpassung vor?

Ja. In den Ereignissen SPRINT Planning, SPRINT Review, Daily SCRUM und SPRINT Retrospective schreibt SCRUM eine formale iterative Überprüfung, Anpassung und Dokumentation vor.

16. Wer ist Mitglied im SCRUM Team?

Die Mitglieder des SCRUM Teams sind Product Owner, das Entwicklungsteam sowie der SCRUM Master.

17. Was versteht man in SCRUM unter Selbstorganisierend und Interdisziplinär?

Unter Interdisziplinären Teams versteht man Teams, in denen alle Fähigkeiten, die erforderlich sind, um die gestellten Aufgaben zu erledigen, in sich vereinen. Das Team darf nicht von externen Ressourcen abhängig sein. In selbstorganisierenden Teams wird die Entscheidung, wie, wer und wann man die gestellten Ziele am besten meistern kann, durch das Team getroffen.

18. Was ist die Aufgabe des SCRUM Teams?

Die SCRUM Teams liefern regelmäßig und wiederholt Produkt-Inkremente von fertigen Produkten aus.

19. Was sind die Hauptaufgaben des Product Owner?

Die Hauptverantwortung des Product Owners ist die Wert-Maximierung des zu erstellenden Produkts. Er ist aber auch für die Arbeit und somit die Ergebnisse des Entwicklungsteams verantwortlich und hat die Aufgabe, das Product Backlog zu verwalten.

20. Welche Vorgaben hat der Product Owner hinsichtlich der Verwaltung des Product Backlogs?

  • Klare Formulierung der Einträge
  • Priorisierung, Sortierung und Kategorisierung des Product Backlog, so dass die Aufgaben und Ziele effektiv und effizient erreicht werden können
  • Sichtbarkeit (Transparenz) des Product Backlocks sicherstellen, so dass die nächsten Aktivitäten klar erkennbar sind
  • Verständlichkeit der Anforderungen sicherstellen, so dass die Team-Mitglieder ein ausreichendes Verständnis für die jeweilige Aufgabe besitzen

21. Muss der Product Owner die oben genanten Arbeiten selbst durchführen?

Der Product Owner ist für die oben genannten Tätigkeiten accountable. Dies bedeutet, dass er dafür verantwortlich ist, dass sie "richtig" gemacht werden. Jedoch kann er das Doing der einzelnen Aufgaben an Personen oder Mitglieder des Entwicklungsteams delegieren. Sollte das von ihm gewählte Mitglied die Aufgabe nicht korrekt und/oder rechtzeitig bearbeiten, so hat der Product Owner dies zu verantworten (Auswahlverschulden bzw. Überwachungsverschulden).

22. Kann der Product Owner auch durch ein Team oder Komitee repräsentiert werden?

Der Product Owner muss immer eine Einzelperson sein. Er kann zwar die Wünsche eines Komitees vertreten bzw. berücksichtigen, aber die letztendliche Entscheidung über Eintragung und Veränderungen im Product Backlog trifft ausschließlich die Einzelperson.

23. Welche Stellung benötigt der Product Owner innerhalb der Organisation?

Der Product Owner muss innerhalb der Organisation von allen anderen Beteiligten respektiert werden. Zum Beispiel darf es nicht vorkommen, dass Anforderungen direkt an das Entwicklungsteam gestellt werden. Der Product Owner ist also der einzige, der Vorgaben an das Entwicklungsteam stellen darf.


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24. Wer erstellt das Produkt Inkrement?

Nur Mitglieder des jeweiligen Entwicklungsteams sind für die Erstellung des Produktinkrements am Ende eines jeden SPRINTs verantworlich und dürfen demzufolge an der Erstellung mitarbeiten.

25. Muss das Produktinkrement am Ende des Sprints auslieferbar sein?

Der SCRUM Guide definiert, dass ein Inkrement potenziell auslieferbar sein muss. Dies bedeutet, zwar nicht, dass jedes Produktinkrement ausgeliefert wird, da noch andere Voraussetzungen nicht realisiert sein könnten. Zum Beispiel ist es möglich, dass ein anderes Produkt, das benötigt wird, nicht rechtzeitig fertig wurde.

26. Wie ist ein Entwicklungsteam strukturiert?

Das Entwicklungsteam muss die Abarbeitung der ihm zugeteilten Aufgaben selbst organisieren und managen.

27. Welche Eigenschaften muss das Entwicklungsteam haben?

  • Es ist selbstorganisierend und entscheidet allein, wie aus dem Product Backlog potenziell auslieferbare Produktinkremente gemacht werden. Selbst der SCRUM Master hat hier keine Einflussmöglichkeit
  • Das Entwicklungsteam muss interdisziplinär sein. Dies bedeutet, dass das Team als Gesamtes alle Fähigkeiten besitzen muss, um ein Produktinkrement zu erzeugen (keine Abhängigkeit nach außen)
  • Innerhalb eines Entwicklungsteams gibt es nur Entwickler. Vor allem sind keine Hierarchiestufen und andere Ausnahmen zu akzeptieren
  • Innerhalb des Entwickluntsteams gibt es auch keine Unterteilung nach Tätigkeiten, wie z.B. testen, programmieren oder untersuchen. Für jede Aufgabe, die man theoretisch einer dieser Phasen zuordnen könnte, wird, je nach Anforderung, die derzeit beste Ressource zugeteilt
  • Die Rechenschaftspflicht über das Product Increment liegt beim gesamten Entwicklerteam, auch, wenn einzelne Teammitglieder eventuell spezielle Fähigkeiten haben, sind sie nicht als Individuen für einzelne Fehler verantwortlich

28. Welche Größe sollte das Entwicklunsteam haben?

Eine absolute Zahl ist hier schwierig zu nennen. Man geht davon aus, dass ein Entwicklerteam mehr als drei Personen haben sollte. Auf jeden Fall müssen alle Fähigkeiten vorhanden sein, um das Produktinkrement liefern zu können. Ebenso gilt als Standard, dass ein Team nicht mehr als neun Mitglieder haben sollte, da dann der Koordinationsprozeses zu komplex würde. Product Owner und SCRUM Master werden übrigens nicht mitgezählt, außer, sie erledigen in Personalunion auch die Aufgaben eines Entwicklers.

29. Welche Aufgaben hat der SCRUM Master?

Der SCRUM Master ist dafür verantwortlich, die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation so zu optimieren, dass der Wert für das Unternehmen maximiert wird. Er ist kein zwingendes Mitglied des Entwicklungsteams, sondern eher ein "Servant Leader".

30. Was ist das Servant Leadership Prinzip?

Servant Leadership bedeutet, dass der Leader die Führerschaft kompromisslos auf die Interessen der Geführten ausrichtet. Friedrich der Große legte für dieses Prinzip den Grundstein mit dem Satz: "der Herrscher ist der erste Diener des Staates". Die Aufgabe des Servant Leaders ist es, die Bedürfnisse anderer zu identifizieren und zu bestmöglich zu erfüllen.

31. Welche Dienste soll der SCRUM Master für den Product Owner erbringen?

  • die Vermittlung von Techniken für die effektive Verwaltung des Product Backlogs
  • Verständnis für die Notwendigkeit klarer Product Backlog Einträge im SCRUM Team schaffen
  • Verständnis für die Produktplanung in einem empirischen (anwendungsbezogenen) Arbeitsumfeld schaffen
  • Beratung des Product Owner bei der Priorisierung des Product Backlogs, um den optimalen Wert zu erreichen
  • Verständnis für Agiltiät (Anpassungsfährigkeit) und deren Anwendung vermitteln
  • Unterstützung bei der Durchführung von SCRUM Ereignissen

32. Welche Dienste soll der SCRUM Master für das Entwicklungsteam erbringen?

  • Coaching des Entwicklungsteams in Bezug auf Selbstorganisation und funktionsübergreifende Teamarbeit
  • Untestützung des Teams bei der Erstellung erstklassiger Produkte
  • Dafür sorge tragen, dass das Entwicklungsteam bei seiner Arbeit nicht behindert wird
  • Hilfestellung bei der Durchführung von SCRUM Ereignissen leisten
  • Coaching von Entwicklungsteams in Organisationen, denen der Begriff und das Prinzip SCRUM noch neu ist bzw. die es noch nicht ganz angenommen oder verstanden haben

33. Welche Dienste muss der SCRUM Master für die Organisation erbringen?

  • Leitung des Coachings von Organisationen bei der Einführung von SCRUM
  • Planung der SCRUM-Implementierung in einer Organisation
  • Unterstützung der Kollegen und Stakeholder (Anspruchsberechtigte) beim Verständnis von SCRUM und der empirischen Produktentwicklung
  • Initiierung von Veränderungen zur Produktivitätssteigerung im Team
  • Zusammenarbeit mit anderen SCRUM Mastern, um die Wirksamkeit von SCRUM-Implementierungen innerhalb einer Organisation zu steigern.


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34. Was versteht man unter einem SCRUM Ereignis?

Ein SCRUM Ereignis ist eine formale Möglichkeit zur Anpassung und Überprüfung an kritischen Stellen. Ereignisse sorgen in SCRUM für Regelmäßigkeit und Verringerung der Notwendigkeit von nicht in SCRUM definierten Besprechungen. Sie haben eine zeitliche Beschränkung (Time Box) und damit eine maximale Dauer. Die Dauer wird bei Sprintbeginn festgelegt und darf nicht verändert, also auch nicht gekürzt oder verlängert werden.

35. Was ist ein Sprint?

Der SPRINT ist das "Herz" von SCRUM. Er ist eine Time Box von maximal einem Monat, in dem ein potenziell ausliefebares Produkt-Inkrement hergestellt wird. Alle Sprints innerhalb eines Entwicklungsprojekts sollen von gleicher Dauer sein. Sprints starten direkt hintereinander, also der nächste Sprint folgt unmittelbar nach Abschluss des Vorherigen. Jeder Sprint hat einen definierten Leistungsumfang, einen Entwurf und einen Plan zu Umsetzung, Arbeit und Ergebnis.

36. Welche Ereignisse beinhaltet ein Sprint?

Ein Sprint beinhaltet die Ereignisse Sprint Planning, Daily SCRUMS, Entwicklungsarbeit, Sprint Review und Sprint Retrospective.

37. Was sind die wichtigsten Regeln für einen Sprint?

Innerhalb eines Sprints werden keine Änderungen vorgenommen, die das Sprint-Ziel gefährden könnten Der Qualitätsanspruch wird nicht vermindert Bei neuen Erkenntnissen kann der Anforderungsumfang zwischen Product Owner und Entwicklungsteam neu ausgehandelt werden.

38. Warum ist der Zeitrahmen für einen Sprint auf einen Kalendermonat beschränkt?

Mit der eindeutigen zeitlichen Festlegung eines Sprints wird die Vorhersagbarkeit eines Projekts durch Überprüfung und Anpassung des Forschritts eines bestimmten Sprint-Ziels ermöglicht. Zudem verringern die 30tägigen Sprints das Kostenrisiko auf nur einen Monat. Ein erhöhter Zeithorizont würde demnach auch das Risiko (Kosten, Komplexität, Ergebnis) erhöhen.

39. Kann ein Sprint vorzeitig abgebrochen werden?

Ja, allerdings ist nur der Product Owner berechtigt, dies auszulösen.

40. Was unterscheidet SCRUM von Kanban?

Während Scrum dafür verwendet wird, innerhalb von Projekten flexibel auf Änderungen reagieren zu können, ist Kanban mehr darauf ausgerichtet, bestehende betriebliche Abläufe kontinuierlich zu optimieren. Siehe auch http://blogs.versionone.com/agile_management/2012/07/30/scrum-or-kanban/

41. Warum gilt SCRUM als agile PM-Methode?

Weil Scrum eine Projektmethode ist, die speziell gut dafür geeignet ist, mit sich schnell ändernden Anforderungen umzugehen.

42. Darf der SPRINT laut SCRUM variable Längen haben?

Nein.


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44. Was versteht man unter einem analogen SCRUM Board?

Ein analoges Scrum Board ist eine physische Repräsentation der Aufgaben eines Sprints (z.B. ein Whiteboard mit Post-its), das deren Bearbeiter und Status für alle anschaulich darstellt. Siehe auch http://scrumprouk.tumblr.com/post/52537981825/my-5-tips-for-scrum-adoption

45. Sollte man für jedes Projekt einen eigenen Scrum Master haben?

Ja, da es sonst zu einem Effektivitätsverlust und mangelnder Identifikation mit den Projekten kommen kann. Siehe auch http://agileworld.blogspot.de/2009/12/scrum-faq.html

46. Kann der Scrum Master in Ausnahmefällen auch der Product Owner sein?

Davon wird stark abgeraten, aufgrund des inhärenten Interessenskonflikts zwischen diesen beiden Rollen.

47. Kann der Scrum Master auch selbst als Experte dem Team beistehen?

Ja, solange gewährleistet ist, dass sie/er die Rolle als Scrum Master weiterhin wahrnehmen kann.

48. Wenn ein Sprint 30 Tage dauert, sind das dann 30 Kalendertage oder 30 Werktage?

30 Kalendertage.

49. Was ist zu tun, wenn alle Tasks schon vor dem Sprint-Ende fertiggestellt sind?

Das Team kann den Product Owner um neue Tasks bitten oder die Qualität des Produkts verbessern, z.B. durch Refactoring

50. Was ist die Gemeinsamkeit zwischen einer Iteration und einem Sprint?

In Scrum werden Iterationen Sprints genannt.

51. Wie weiß ich, ob ich agile Methoden wie Scrum in meiner Organisation einführen sollte?

Wenn Ihre IT-Projekte oft nicht die vom Kunden erwarteten Ergebisse liefern, die Anforderungen erst im Laufe der Projekte mit dem Kunden erarbeitet werden können, oder die gegenwärtigen Methoden zu schwerfällig erscheinen, sind agile Methoden eine gute Option. Siehe auch http://agiletransformation.com/learn/faq

52. Wie weiß ich, wann agile Methoden wie Scrum nicht für mich geeignet sind?

Agile Methoden sollten dann nicht verwendet werden, wenn

  • es keine Probleme mit den derzeitigen Methoden und deren Resultaten gibt.
  • Unsicherheit generell nicht akzeptabel ist. Dies gilt speziell, wenn die Konsequenz eintretender Risiken zu groß ist – Krankenhaussysteme, Raumfahrt, etc.
  • zu große Unsicherheit herrscht, das heißt, wenn noch nicht einmal die groben Ziele feststehen. Dann gilt es, die Unsicherheit auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren z.B. durch Pilotierung.
  • kaum Unsicherheit herrscht, d.h. wenn klar ist, was geliefert werden soll.

53. Wie kann ich meine Organisation davon überzeugen, Scrum einzuführen?

Man benötigt fast immer die Unterstützung der Geschäfts- und IT-Leitung. Gutes Informationsmaterial und fundierte Argumentation sind unverzichtbar. Den Anfang macht oft ein für die Organisation wenig kritisches, kleines Pilotprojekt.


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54. Ich habe das OK vom Management, in meiner Organisation Scrum einzuführen. Was sind die ersten Schritte?

Sie sollten jemanden haben, der als Scrum “Evangelist” auftritt, d.h. die Vorteile und Aspekte der agilen Softwareentwicklung mit Scrum anschaulich erklären und effizient in einem Pilotprojekt einführen kann.

55. Kann ich Scrum auch für Nicht-Software-Projekte einsetzen?

Ja, die Vorteile von Scrum (bessere Zusammenarbeit, Steuerbarkeit, schnelle Resultate etc.) sind auch mit anderen Projekttypen realisierbar. Der Scrum-Kurs des mITSM richtet sich sogar speziell an Organisationen, die ein weiteres Spektrum an Projekten mit agilen Methoden durchführen wollen – wie zum Beispiel das Einführen von ITIL / Service Management.

56. Ich bin Projektmanager. Werde ich nach der Einführung von Scrum überflüssig?

Nein, aber die Rolle als Scrum Master ist viel operativer, dynamischer und näher am Team als die eines klassischen Projektmanagers.


Testen Sie Ihr Wissen mit den SCRUM Prüfungsfragen

Als besonderen Service und als Test für Ihr SCRUM Wissen haben wir hier typische SCRUM Prüfungsfragen für Sie zusammengestellt.

 Typische SCRUM Prüfungsfragen