TTIP und der Krypto-Krieg

Wie leicht dürfen Regierungen verschlüsselte Kommunikation mitlesen? Dies ist, laut einem Bericht der SZ online, eines der Themen des umstrittenen Freihandelsabkommens (TTIP). Die EU stellt sich hier deutlich gegen die von den USA geforderten Minimal-Standards für IT-Sicherheit, die es dem Staat verbieten sollen, über bewusst eingebaute Schwachstellen – sogenannte Hintertüren - auf verschlüsselte Daten (Mobiltelefone, Chipkarten etc.) zuzugreifen. Dies scheint verwunderlich, da ja vor allem Deutschland seit der NSA-Affäre ein großes Vertrauensproblem hat und diese Klausel von daher eigentlich begrüßen sollte. Hinzu kommt, dass sich die deutsche Regierung offiziell gegen diese „Hintertüren“ ausgesprochen hatte und damit u.a. das Ziel anstrebt, Deutschland zum „Verschlüsselungs-Standort Nummer eins“ zu machen.

Allerdings gibt es hier auch andere Motive: Einige EU-Staaten haben der Kryptografie offen den Krieg erklärt, wie zum Beispiel Großbritannien, wo man ein Verbot der Ende-zu-Ende Verschlüsselung fordert. Ungarn möchte die unangreifbare Technik sogar unter Strafe stellen.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: http://www.sueddeutsche.de/digital/verschluesselung-wie-ttip-zum-schlachtfeld-im-krypto-krieg-wurde-1.2979139

Die mITSM Ausbildungsreihe in Sachen IT Security, "Ethisches Hacken" und Datenschutz

Das mITSM bietet einige Ausbildungen zu diesem Thema an: Die ISO 27001 Schulung & Zertifizierung, die ITSec Analyst & Forensic Investigator Schulung und Zertifizierung und den Kurs Datenschutz nach BDSG und ISO 27018

Die zweitägige Grundlagenschulung ISO 27001 Foundation findet am 23. Mai 2016 statt. Der nächste Termin  für die ITSec Foundation Schulung ist der 27.06.2016 und für die Basisschulung für Datenschutz-Management nach BDSG und ISO 27018 der 04.07.2016.