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Datenschutzrecht und Datenschutzpraxis

Schulung und Zertifizierung (DEKRA) in München

Geprüfter Datenschutzbeauftragter

Bei der Schulung zum/zur geprüften Datenschutzbeauftragten vermitteln unsere Experten das Wissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis intensiv und anschaulich. Für ein optimales Verständnis der Inhalte werden die Themenschwerpunkte durch praktische Übungen ergänzt.

Zertifizierung zur „Fachkraft für Datenschutz“

Haben die Teilnehmenden das für Datenschutzbeauftragte erforderliche Fachwissen erlangt, können sie am Ende des Kurses an der Zertifizierungsprüfung zur „Fachkraft für Datenschutz“ teilnehmen. Mit Bestehen der Prüfung bestätigt die DEKRA Certification GmbH den Teilnehmenden, dass sie die Fachkunde eines/einer Datenschutzbeauftragten besitzen. Das Zertifikat gilt für drei Jahre und kann mit überschaubarem Aufwand rezertifiziert werden.

Geprüfter Datenschutzbeauftragter

Die Teilnehmenden kennen nach dem Besuch der Schulung die Inhalte der DSGVO und der nationalen Umsetzung BDSG-neu. Sie haben das notwendige Wissen, um die Anforderungen daraus umsetzen zu können. Sie können Beschreibungen für Verarbeitungstätigkeiten erstellen und Datenschutzfolgenabschätzungen durchführen.

 

  • DEKRA-Zertifikat "Fachkraft für Datenschutz"
  • Inhalte aus DSGVO und BDSG-neu
  • Intensive Prüfungsvorbereitung
  • Schulungspaket mit Unterlagen
  • Verpflegung während des Trainings
  • ÖPNV-Tickets für München
ab € 1.140,- zzgl. Mwst.
Zertifizierungsprüfung (optional)
€ 200,- zzgl. Mwst.
  1. Termine
  2. Inhalte
  3. Zertifizierung
  4. Voraussetzungen
Termin Ort Preis* Prüfung**
Mo 15.02. bis
Mi 17.02.2021
München - Landaubogen 1 1.340,- 200,- +
Mo 10.05. bis
Mi 12.05.2021
München - Landaubogen 1 1.340,- 200,- +
Mi 29.09. bis
Fr 01.10.2021

München – Landaubogen 1

1.340,- 200,- +
Mi 10.11. bis
Fr 12.11.2021

Online Live

Termingarantie
Termingarantie 1.140,- 200,- +
Mehr Termine
*Nettopreise **optional

Agenda

1. Tag: 9:00 bis ca. 16:30 Uhr

2. Tag: 9:00 bis ca. 16:30 Uhr

3. Tag: 9:00 bis ca. 16:30 Uhr

Wir behandeln folgende Themen:

  • Hintergrund und Motivation: Datenschutz – Was ist das?
  • Grundsätze der Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Inhalte sowie Umsetzung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
  • Inhalte sowie Umsetzung des Bundesdatenschutzgesetzes-neu (BDSG-neu)
  • Datenschutz und Informationssicherheit
  • Risikomanagement
  • Datenschutzmanagement – Organisation des Datenschutzes im Unternehmen
  • Datenschutzbeauftragter (interner/externer)
  • Rechte der betroffenen Person
  • Datenschutz-Folgenabschätzung
  • Informationspflichten
  • Haftung und Sanktionen
  • Videoüberwachung
  • Auftragsverarbeitung
  • Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
  • Internationale Datenübermittlung
  • Umgang mit den Aufsichtsbehörden
  • Prüfungsvorbereitung und Prüfung (optional)

Unsere Zertifizierungsstelle für diese Personenzertifizierung ist die DEKRA. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie das DEKRA-Zertifikat und das DEKRA-Siegel für die Laufzeit von drei Jahren. Zur Verlängerung des Zertifikates sind innerhalb der Laufzeit drei Tage Weiterbildung im Bereich Datenschutz bei der DEKRA Certification GmbH nachzuweisen. Auf Antrag wird das Zertifikat um weitere drei Jahre verlängert.

Format der Zertifizierungsprüfung

  • Multiple-Choice-Prüfung
  • Sprache: Deutsch
  • Dauer: 90 Minuten
  • Anzahl der Fragen: 45
    • 40 Multiple Choice Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten
    • 5 offene Fragen
    • Höchstpunktzahl: 65
  • Zum Bestehen müssen mindestens 60 Prozent der Maximalpunktzahl (39 von 65 Punkten) erreicht werden
  • Hilfsmittel: gedrucktes Exemplar der DSGVO und die im Kurs verwendeten Schulungsunterlagen
  • Dauer der Auswertung: ca. 2 Wochen

Zur Vorbereitung auf den Kurs bekommen Sie nach Anmeldung von uns ein Übungsheft mit Freitextfragen, um sich schon im Vorfeld grundsätzlich mit der Materie vertraut zu machen. Dieses Übungsheft wird zu Beginn des Kurses als Einführung in das Thema besprochen.

Weitere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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FAQ - Fragen und Antworten zur Datenschutz-Schulung

  • Welche Zertifizierung wird durchgeführt?

    Die Schulung zum/zur geprüften Datenschutzbeauftragten schließt mit der Zertifizierungsprüfung der DEKRA zur „Fachkraft für Datenschutz“ ab. Das Zertifikat bestätigt den Inhabern, dass sie die Fachkunde eines/einer Datenschutzbeauftragten besitzen.

  • Wie lange ist das Zertifikat gültig?
    Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von 3 Jahren.

    Um eine Verlängerung zu bekommen, müssen die Zertifikats-Inhaber während diesem Zeitraum einen Tag Präsenzfortbildung pro Jahr nachweisen. Dafür werden wir in Zukunft eintägige Fortbildungs- bzw. Vertiefungskurse anbieten, die den Anforderungen der DEKRA für eine Zertifikatsverlängerung entsprechen. Die Termine werden demnächst veröffentlicht und sind dann über die Website buchbar.

  • Ist der Kurs umfangreich genug, um mit dem erworbenen Wissen als externer Datenschutzbeauftragter in der IT tätig zu sein?

    Art. 37, Abs. 5 der DSGVO sieht neben der beruflichen Qualifikation vor allem das Fachwissen im Bereich Datenschutz vor. Mit unserer Schulung zum Datenschutzbeauftragten decken wir diesen Bereich ab, in dem wir intensiv auf die Inhalte der EU-DSGVO und des BDSG-neu eingehen. Zusätzlich gibt es Fallübungen, mit denen wir die Umsetzung des Fachwissens praktisch einüben. Mit einem entsprechenden technischen Hintergrund (z.B. als Informatiker) ist es in der Regel problemlos möglich, als externer DSB tätig zu sein, da man dann auch die berufliche Qualifikation nachweisen kann.

  • Warum dauert dieser Kurs nur 3 Tage? Andere Schulungsanbieter benötigen in der Regel länger.

    Unsere Teilnehmenden erhalten bereits im Vorfeld der Schulung zum Datenschutzbeauftragten Material für die gezielte Vorbereitung. Dadurch kann der Einstieg in das Thema im Seminar selbst recht zügig erfolgen. Deshalb legen wir allen Kandidaten auch sehr das Durcharbeiten des Vorbereitungsmaterials ans Herz. Schließlich wollen Sie im Kurs selbst dann gut folgen können. Zusätzlich legen wir den Fokus gezielt auf die EU-DSGVO und das BDSG-neu und auf deren konkrete Umsetzung. Weiterführende Themen, wie Informationssicherheit nach ISO/IEC 27001, IT Security oder Penetration Testing thematisieren wir eher am Rande.

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FAQ - Fragen und Antworten zum Thema Datenschutz

  • Was macht ein Datenschutzbeauftragter?
    Ein Datenschutzbeauftragter wirkt auf die Einhaltung des Datenschutzes hin.

    In der Regel verarbeitet er nicht selber personenbezogene Daten. Vielmehr sorgt er dafür, dass die für die Datenverarbeitung zuständigen Personen dem Datenschutz gerecht werden. Seine Aufgabe ist daher zum Einen die Kontrolle des Datenschutzes, zum Anderen auch die Motivation und Information von Management und Mitarbeitern. Er wirbt im Grunde für eine sensiblere Datenschutzkultur im Unternehmen. Der Datenschutzbeauftragte kann ein Mitarbeiter des Unternehmens sein – sog. interner Datenschutzbeauftragter. Aber es kann auch ein externer Datenschutzbeauftragter bestellt werden. Welche Lösung für ein Unternehmen besser ist, hängt von der jeweiligen Ausgangssituation und der Größe des Unternehmens ab.

  • Wer kann Datenschutzbeauftragter werden?

    Wer die Aufgabe eines Datenschutzbeauftragten übernehmen will, muss Sachkunde nachweisen können. Weiterhin darf er auch noch andere Aufgaben im Betrieb ausüben. Jedoch keine, die mit der Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter in Konflikt stehen. Beispielsweise darf er nicht selbst in der Geschäftsführung sitzen oder die Abteilung leiten, in der die Daten verarbeitet werden. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben, die Kommunikation mit verschiedenen Ebenen voraussetzen, sollte die Person dazu auch die entsprechenden Soft Skills mitbringen.

  • Was ist eine Datenschutzverletzung?
    Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) definiert eine Datenschutzverletzung als „Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten“.

    Diese liegt vor, wenn es sich um

    • „eine Verletzung der Sicherheit,
    • die, ob unbeabsichtigt oder unrechtmäßig, zur Vernichtung, zum Verlust, zur Veränderung, oder zur unbefugten Offenlegung von beziehungsweise zum unbefugten Zugang zu personenbezogenen Daten führt,
    • die übermittelt, gespeichert oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden“

    handelt (Art. 33 DSGVO und Art 4 Nr. 12 DSGVO).

  • Was sind Beispiele einer Datenschutzverletzung?
    • Gerät/mobile Datenträger (Handy, USB-Stick etc.) verloren / gestohlen
    • Unterlagen verloren, gestohlen oder an einem unsicheren Platz gelagert
    • Hackerangriff, Schadsoftware, Phishing
    • Nicht datenschutzgerechte Entsorgung von Materialien (z. B. Akten, Bild- oder Tonträger) oder von Geräten (z. B. Festplatten)
    • Versand von E-Mail mit offenem Verteilerkreis

    Mehr darüber lernen Sie unserer Schulung zum Datenschutzbeauftragten.

  • Wer benötigt eine Datenschutzerklärung?

    Jeder, der personenbezogene Daten erhebt oder verarbeitet, muss hierüber in einer Datenschutzerklärung aufklären. Also sollte grundsätzlich jeder Webseitenbetreiber eine Datenschutzerklärung bereithalten. Jedoch kann sich deren Inhalt je nach Art der angebotenen Dienste und der auf der Webseite aktiven Analyse-Tools stark unterscheiden. Deshalb reichen pauschale Platzhaltertexte in den meisten Fällen nicht aus.

  • Wann ist eine Datenschutzerklärung entbehrlich?

    Wenn die Webseite nur Teil eines anderen Internetangebots ist, ist eine Datenschutzerklärung nicht nötig. Somit bedarf der Betrieb der firmeneigenen Facebook-Seite keiner separaten Datenschutzerklärung. Denn hier ist die allgemeine Datenschutzerklärung von Facebook einschlägig.

  • Wann gilt die Datenschutz-Grundverordnung?

    Die Datenschutz-Grundverordnung gilt, wenn:

    • Ihr Unternehmen personenbezogene Daten verarbeitet und in der EU ansässig ist, unabhängig davon, wo die tatsächliche Datenverarbeitung stattfindet
    • Ihr Unternehmen außerhalb der EU ansässig ist, jedoch personenbezogene Daten in Bezug auf Waren oder Dienstleistungen, die Personen in der EU angeboten werden, verarbeitet oder das Verhalten von Personen in der EU beobachtet.

    Nicht in der EU ansässige Unternehmen, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten, müssen einen Vertreter in der EU ernennen.

Fachkraft für Datenschutz - Prüfungsfragen

Fragen zur Vorbereitung auf die Prüfung zur Fachkraft für Datenschutz. Es ist jeweils nur eine Antwort korrekt.
  1. 1. Was bedeutet „Datenschutz“?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  2. 2. Mit welchen der folgenden Möglichkeiten sollte man Daten sichern?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  3. 3. Was ist das „Anonymisieren“ von Daten?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  4. 4. Welche der folgenden Daten wird vom BDSG und DSGVO geschützt?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  5. 5. Was bedeutet „automatisierte Verarbeitung“?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  6. 6. Welche Aussage zum „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ ist korrekt?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  7. 7. Wie lange muss ein Sicherheitsmitarbeiter nach der Kündigung die Geschäftsgeheimnisse für sich bewahren?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  8. 8. Wer ist „Betroffener“ im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  9. 9. Was ist das „Pseudonymisieren“ von Daten?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  10. 10. Was besagt das „Datengeheimnis“?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
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