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IREB CPRE Foundation

Schulung und Zertifizierung in München

Certified Professional for Requirements Engineering (CPRE) nach IREB

Die IREB CPRE Schulung vermittelt die Grundlagen des Requirements Engineering und bereitet intensiv auf die CPRE-Prüfung vor. Die standardisierte Ausbildung des IREB (International Requirements Engineering Board) schafft ein gemeinsames Verständnis des Requirements Engineerings innerhalb eines Unternehmens und zwischen Geschäftspartnern.

Die CPRE Foundation vermittelt dass Requirements Engineering als erster Schritt der Entwicklung von Systemen, Produkten oder Services maßgeblich den Erfolg eines Projektes beeinflusst. Unabhängig davon, ob die Entwicklung eher klassisch oder nach agilen Grundsätzen erfolgt, legt es die Ziele und den Umfang des Projekts fest. Es schafft die gemeinsame Kommunikationsbasis für alle am Projekt beteiligten Disziplinen.

Je besser das Requirements Engineering funktioniert, umso geringer sind kostspielige und zeitraubende Fehlentwicklungen. Kommunikation ist wesentlich effizienter, wenn alle die gleiche „Sprache“ sprechen.

IREB CPRE Foundation

In unserer dreitägigen IREB-Foundation-Schulung erlernen Sie das Basiswissen im Bereich Requirements Engineering. Vom geeigneten Dokumentieren über die Verifikation und Validierung von Anforderungen bis zum Management im gesamten Produkt-Lebenszyklus.

Das Seminar orientiert sich am offiziellen Lehrplan des Certified Professional for Requirements Engineering (CPRE) – Foundation Level, Version 2.2 des International Requirements Engineering Board IREB.

Das Training ist die optimale Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung, die Sie direkt im Anschluss an den Kurs ablegen können. Das International Software Quality Institute iSQI nimmt als lizensierte Zertifizierungsinstanz die Prüfungen ab und verleiht Ihnen das Zertifikat.

  • Grundlagen des Anforderungsmanagements
  • Verpflegung während des Trainings
  • Schulungspaket mit Unterlagen
  • ÖPNV-Tickets für München
€ 940,- zzgl. Mwst.
Zertifizierungsprüfung (optional)
ab € 250,- zzgl. Mwst.
  1. Termine
  2. Inhalte
  3. Zertifizierung
  4. Voraussetzungen
Termin Ort Preis* Prüfung**
Mi 23.06. bis
Fr 25.06.2021

München – Landaubogen 1

940,- 250,- +
*Nettopreise **optional

Agenda

1. Tag 9:00 – ca. 16:30 Uhr

2. Tag 9:00 – ca. 16:30 Uhr

3. Tag 9:00 – ca. 16:30 Uhr (inklusive Prüfungsvorbereitung und Zertifizierungsprüfung)

In diesem Seminar vermitteln wir die folgenden Themengebiete:

  • Einleitung und Grundlagen
  • System und Systemkontext abgrenzen
  • Anforderungen ermitteln
  • Dokumentation von Anforderungen
  • Natürlichsprachige Dokumentation von Anforderungen
  • Anforderungen modellbasiert dokumentieren
  • Anforderungen prüfen und abstimmen
  • Anforderungen verwalten
  • Werkzeugunterstützung
  • Prüfungsvorbereitung

Das International Software Quality Institute iSQI nimmt als lizensierte Zertifizierungsinstanz die Prüfungen ab und verleiht Ihnen das Zertifikat.

Format der Zertifizierungsprüfung

  • Multiple-Choice-Prüfung
  • Sprache: Deutsch
  • Closed Book, d.h. keine Hilfsmittel zulässig
  • Dauer: 75 Minuten
  • Anzahl der Fragen: 45
  • Es gibt jeweils eine oder mehrere Antwortmöglichkeiten, die mit unterschiedlichen Punkten bewertet sind.
  • Zum Bestehen müssen mindestens 70 Prozent der Fragen korrekt beantwortet werden.

 

Es gelten keine Voraussetzungen für die Teilnahme.

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FAQ - Fragen und Antworten zur IREB-Ausbildung

  • Wer ist der Träger der Requirements Engineering Ausbildung?

    Das IREB (International Institute for Requirements Engineering) verantwortet die Ausbildung mit den Lehrplänen und den dazugehörigen Prüfungen. Die IREB CPRE Schulung ist der Einstieg in eine weiterführende Ausbildung. Mehr dazu beim IREB.

  • Wie funktionieren Ausbildung und Zertifizierung?

    Das IREB definiert die Lehrpläne mit Prüfungen und Prüfungskriterien. Schulungsunternehmen wie das mITSM können sich beim IREB akkreditieren lassen, wenn ihre Ausbildungsunterlagen den offiziellen Lehrplänen folgen. Die Zertifizierungen werden durch lizensierte Zertifizierungsstellen in den jeweiligen Ländern abgenommen.

  • Welche Prüfungsinstanz nimmt die Prüfungen der mITSM-Schulungsteilnehmer für die Requirements Engineering-Schulungen ab?

    Das renommierte International Software Quality Institute iSQI nimmt als lizensierte Zertifizierungsinstanz die Prüfungen ab und verleiht die Zertifikate.

  • Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, wenn ich mich im Requirements Engineering ausbilden lassen möchte?

    Es sind keine formalen Voraussetzungen zum Einstieg notwendig. Sie sollten ein Grundverständnis für Softwareentwicklung und/oder den IT-Betrieb mitbringen.

  • Welche Ausbildungsmodule gibt es?

    Es gibt den CPRE (Certified Professional for Requirements Engineering) Foundation Level, der Einstieg in die Ausbildung im Bereich Requirements Engineering. Der Advanced Level besteht aus den drei voneinander unabhängigen Modulen „Elicitation & Consolidation“, „Requirements Modeling“ und „Requirements Management“. Zum Expert Level schreibt das IREB: „Expertentum bedeutet Wissen und Erfahrung auf höchstem Niveau, das in einem langen und individuellen Prozess erworben wird. Demzufolge gibt es keinen Expert Level Lehrplan und keine Schulung.“ Weitere Informationen finden Sie beim IREB unter https://www.ireb.org/de/cpre/expert//

  • Muss ich eine Schulung besucht haben, um die Prüfung zum IREB Certified Professional for Requirements Engineering, Foundation Level, abzulegen?

    Nein, der Besuch der IREB CPRE Foundation Schulung ist keine Voraussetzung zur Prüfungstelnahme. Eine Training bei einem akkreditierten Schulungsunternehmen wird jedoch empfohlen.

  • Nach welchen Kriterien werden die Prüfungen bewertet?

    Hierzu verweisen wir auf die offizielle Prüfungsordnung unter http://www.ireb.org/pruefungen.html. Wie bei allen Kursen des mITSM bereiten wir Sie im Rahmen unserer Schulung intensiv auf die Prüfung vor.

  • Welche Voraussetzungen gibt es, um die Advanced Level-Prüfungen abzulegen?

    Sie müssen zuvor die IREB Foundation Level-Prüfung mit Erfolg absolviert haben. Die Teilnahme an einer Schulung ist auch für die Advanced Level Prüfungen nicht zwingend erforderlich, wird aber auch hier empfohlen.

  • In welchen Sprachen kann ich die Prüfungen des IREB ablegen?

    Die IREB CPRE Foundation-Prüfung kann derzeit in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch (Brasilien) abgelegt werden. Für den Advanced Level stehen für das Modul „Requirements Elicitation & Consolidation“ Prüfungen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Die Prüfung zum Modul „Requirements Modeling“ kann derzeit nur in deutscher Sprache abgelegt werden.

  • Gibt es einen Quereinstieg in die Requirements Engineering Ausbildung?

    Nicht aus dem Schulungsportfolio des mITSM. Für den Foundation Level sind keine besonderen Voraussetzungen erforderlich. Für den Advanced Level wird alternativ zum erfolgreichen Bestehen der IREB Foundation Level-Prüfung auch ein Zertifikat in Requirements Engineering der BCS (British Computer Society) als Nachweis des Grundlagenwissens anerkannt.

  • Wie ergänzt sich die Requirements Engineering Ausbildung mit den Schulungen in den Bereichen IT Service und Security Management, die das mITSM bereits anbietet?

    Requirements Engineering ist nicht nur die Basis für Software Entwicklungsprojekte, sondern auch für die Disziplinen IT Service und Security Management. Wo immer Entscheidungen vorbereitet und gefällt werden, sollten zuvor die Anforderungen transparent und nachvollziehbar ermittelt werden. Hier ergänzt die IREB CPRE Schulung optimal das bestehende Schulungsportfolio des mITSM.

  • Was sind die Vorteile einer Zertifizierung zum IREB CPRE (Certified Professional for Requirements Engineering)?

    Die IREB CPRE Schulung vermittelt praxisgerecht das notwendige Wissen zur systematischen Analyse und Aufbereitung von Anforderungen. Eine korrekte Anforderungsanalyse ist die Basis sowohl für erfolgreiche Softwareentwicklungs- als auch IT Service Management-Projekte. Ohne korrekte Anforderungen steigt das Risiko meist teurer Fehlplanungen drastisch; ein solides methodisches Wissen hilft dabei, solche Risiken zu minimieren.

  • Berücksichtigt das Ausbildungsprogramm neben dem Management der Anforderungen selbst auch den Umgang mit unterschiedlichen Projektbeteiligten?

    Neben den eigentlichen Anforderungen wird auch umfangreich auf das Management der Stakeholder – als solche werden die Beteiligten an einem Projekt bezeichnet – eingegangen.

  • Liegt der Zertifizierung nach IREB eine bestimmte Norm zugrunde?

    Nein. Das Ausbildungsprogramm wird durch das International Requirements Engineering Board (IREB) definiert und gepflegt. Die große Anzahl an Zertifizierungen zeigt, dass sich das Ausbildungsprogramm mittlerweile zu einem De-Facto-Standard für das Themengebiet Requirements Engineering entwickelt hat.

  • Handelt es sich bei dem IREB-Qualifizierungsschema um eine Personen- oder Unternehmenszertifizierung?

    Bei der Zertifizierung handelt es sich ausschließlich um eine Personenzertifizierung.

  • Ich bin bereits nach ITIL und/oder ISO 20000 zertifiziert. Warum soll ich mich auch zum IREB CPRE ausbilden lassen?

    Requirements Engineering ist nicht nur die Basis für Software-Entwicklungsprojekte, sondern auch für die Disziplinen IT Service und Security Management. Wo immer Entscheidungen vorbereitet und gefällt werden, sollten zuvor die Anforderungen transparent und nachvollziehbar ermittelt werden. Die IREB CPRE Schulung vermittelt das Wissen hierzu und ergänzt daher eine bestehende IT Service Management-Kompetenz/Zertifizierung in idealer Art und Weise.

  • Wie lange gilt eine IREB-Personenzertifizierung?

    Die Zertifizierungen zum CPRE sind derzeit (Stand 01/2018) ohne Laufzeitbeschränkung gültig.

  • Wenn ich mich zum IREB CPRE zertifizieren lasse - bin ich da in "guter Gesellschaft"?

    Das sind Sie – es haben sich (Stand Ende 2017) mehr als 45.000 Personen weltweit zertifizieren lassen. Das zeigt, dass Requirements Engineering von immer mehr IT-Professionals als Kernkompetenz angesehen und die Personenzertifizierung als wichtiger Wettbewerbsfaktor wahrgenommen wird.

  • Gibt es ein empfehlenswertes Magazin zum Thema Requirements Engineering?

    Unter http://re-magazine.ireb.org befindet sich ein Online-Magazin in englischer Sprache rund um das Thema Requirements Engineering. Das Magazin erscheint quartalsweise und berichtet ausführlich zu einschlägigen Themen aus diesem immer wichtiger werdenden Fachgebiet.

  • Es gibt deutsche und englische Bücher. Welche soll ich bestellen?

    Das bleibt prinzipiell Ihnen überlassen. Auch wenn wir mit der Übersetzung nicht rundum zufrieden sind, empfehlen wir die deutschen Bücher, da unsere Schulungsunterlagen auf Deutsch sind, wir in den Seminaren auf Deutsch unterrichten und auch die deutsche Prüfung anbieten. Sollten Sie jedoch noch die englische Prüfung schreiben wollen, ist es eventuell sinnvoll, auch die englischen Bücher dazu zu bestellen.

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FAQ - Fragen und Antworten zu IREB

  • Wo finde ich weitere Informationen zum IREB?

    Unter www.ireb.org finden Sie die Website des International Requirements Engineering Board mit zahlreichen weiterführenden Informationen.

  • Was versteht man genau unter einer Anforderung – im englischen: Requirement?

    Eine Anforderung ist 1. eine Bedingung oder Fähigkeit, die von einem Benutzer (Person oder System) zur Lösung eines Problems oder zur Erreichung eines Ziels benötigt wird, 2. eine Bedingung oder Fähigkeit, die ein System oder Teilsystem erfüllen oder besitzen muss, um einen Vertrag, eine Norm, eines Spezifikation oder eine andere, formell vorgegebene Dokumentation zu erfüllen und 3. eine dokumentierte Repräsentation einer Bedingung oder Eigenschaft gem. (1) oder (2).

  • Was ist eigentlich genau Requirements Engineering?

    Requirements Engineering ist die Lehre von der strukturierten Erfassung und Verwaltung von Anforderungen. Dabei wird nicht auf eine bestimmte Branche oder eine bestimmte Methodik (z.B. im Rahmen eines Vorgehensmodells zur Softwareentwicklung) abgehoben, sondern allgemein Methoden und Kompetenzen beschrieben, wie professionell mit Anforderungen umzugehen ist.

  • Welche Arten von Anforderungen werden unterschieden?

    Die Literatur und auch das Ausbildungsschema unterscheiden funktionale Anforderungen, Qualitätsanforderungen und Randbedingungen

  • Warum sollte eine Organisation strukturiertes Requirements Engineering betreiben?

    Fehlerhaft ermittelte Anforderungen sind ein Hauptgrund für fehlgeschlagene Projekte. Die Kosten fehlerhaft erfasster Anforderungen schlagen sich direkt in den Projekterfolg (oder auch: Misserfolg) nieder. Je später im Projektverlauf solche fehlerhaften Anforderungen korrigiert werden, desto höher sind die Kosten. Oftmals scheitern auch ganze Projekte daran, dass Anforderungen fehlerhaft ermittelt wurden. Daher empfiehlt es sich, dieses wichtige Thema strukturiert und methodisch anzugehen.

  • Was ist eigentlich die Aufgabe eines Requirements Engineers?

    Der Requirements Engineer bildet die wichtigste Schnittstelle zwischen allen Projektbeteiligten (den sog. Stakeholdern) und hat die Aufgabe, die Bedürfnisse der Stakeholder zu verstehen und diese so zu dokumentieren, dass sie von Architekten und Entwicklern verstanden werden. Dieser Rolle kommt umso mehr Bedeutung zu, als dass Architekten und Entwickler oft fachfremd zu einem bestimmten Thema sind. Von der Aufbereitung und damit der qualitativ hochwertigen Dokumentation der Anforderungen hängt somit unmittelbar ein wesentlicher Teil des Projekterfolges ab.

  • Welche Eigenschaften sollte ein Requirements Engineer mitbringen?

    Neben einem sicheren Methodenwissen und Kenntnissen zum Requirements Engineering sollte der Requirements Engineer analytisch denken können, sowie über eine entsprechende Überzeugungsfähigkeit und Selbstbewusstsein verfügen. Darüber hinaus sind Eigenschaften wie Moderationsfähigkeit, Konfliktlösungsfähigkeit, Empathie und Kommunikationsfähigkeit hilfreich.

  • Was ist der Systemkontext?

    Beim Systemkontext handelt es sich um den Teil der sogenannten Umgebung des Systems, der für die Definition und das Verständnis der Anforderungen des betrachteten Systems relevant ist. Es handelt sich somit um den für die Anforderungen des Systems relevanten Ausschnitt der Realität.

  • Was versteht man unter der Systemgrenze?

    Die Systemgrenze grenzt das betrachtete System zu seiner Umgebung ab. Alle Aspekte innerhalb der Systemgrenze werden durch das System abgedeckt – sie befinden sich im Scope des Systems – alle anderen nicht.

  • Was ist die Kontextgrenze?

    Die Kontextgrenze separiert den relevanten Teil der Umgebung eines Systems vom irrelevanten Teil der Umgebung. Der irrelevante Teil beinhaltet alle Aspekte, die keinen Einfluss auf das System und/oder seine Anforderungen haben.

  • Aus welchen Quellen entstammen Anforderungen üblicherweise?

    Im Requirements Engineering werden drei Arten von Anforderungsquellen unterschieden: Stakeholder (Personen oder Organisationen, die direkt oder indirekt Einfluss auf Anforderungen haben), Dokumente sowie existierende Systeme im Betrieb.

  • Was ist das Kano-Modell?

    Das Kano-Modell ist ein Modell, welches die Zufriedenheit von Stakeholdern mit Anforderungen in unterschiedliche Kategorien einteilt. Es dient zur Verdeutlichung, welche Bedeutung Anforderungen für Stakeholder haben, und ist damit ein hilfreiches Werkzeug für die Anforderungsermittlung.

  • Was sind gängige Techniken zur Ermittlung von Anforderungen?

    Gängige Ermittlungstechniken sind Befragungs-, Kreativitäts-, Beobachtungstechniken, sowie dokumentenzentrierte Techniken. Je nach Stakeholder sollten ein oder mehrere Techniken ggfs. kombiniert zum Einsatz kommen.

  • Welche Perspektiven unterscheidet man bei der Dokumentation von Anforderungen?

    Im Requirements Engineering wird zwischen der Strukturperspektive, der Funktionsperspektive und der Verhaltensperspektive unterschieden.

  • Was sind die Qualitätskriterien für Anforderungsdokumente?

    Die Hauptkriterien sind Eindeutigkeit und Konsistenz, Klare Struktur, Modifizierbarkeit und Erweiterbarkeit, Vollständigkeit sowie Verfolgbarkeit.

  • Was sind sprachliche Effekte und warum ist es wichtig, diese zu kennen?

    Sprachliche Effekte entstehen durch die Mehrdeutigkeit der Sprache. Abhängig von Aspekten wie bestimmtem Vorwissen, kulturellen Gegebenheiten oder auch einer soziokulturellen Prägung verstehen unterschiedliche Personen unter demselben Wort unterschiedliche Dinge. Es ist daher wichtig, im Requirements Engineering auf eine einheitliche Verwendung und ein gemeinsames Verständnis zu achten.

  • Welche sind die wichtigsten sprachlichen Effekte, die bei der natürlichsprachigen Dokumentation von Anforderungen zu berücksichtigen sind?

    Die wichtigsten sprachlichen Effekte sind Nominalisierung, Substantive ohne Bezugsindex, Universalquantoren, unvollständig spezifizierte Bedingungen sowie unvollständig spezifizierte Prozesswörter.

  • Was ist eine Satzschablone, und wofür wird sie verwendet?

    Eine Satzschablone ist eine Art „Bauplan“ für die syntaktische Struktur einer einzelnen Anforderung. Sie wird verwendet, um eine möglichst syntaktische Eindeutigkeit von Anforderungen zu erreichen und möglichst qualitativ hochwertige Anforderungsspezifikationen in einem kurzen Zeit- und Kostenrahmen zu erzeugen.

  • Was ist ein Modell, und was genau sind Anforderungsmodelle?

    Als Modell wird allgemein ein abstrahiertes Abbild einer existierenden Realität oder auch ein Vorbild für eine zu schaffende Realität bezeichnet. Als Anforderungsmodelle bezeichnet man konzeptuelle Modelle, die Anforderungen eines Systems dokumentieren.

  • Was versteht man unter einem Zielmodell?

    Zielmodelle sind Modelle, die auf der expliziten Betrachtung der Intentionen von Stakeholdern beruhen.

  • Was sind gängige Werkzeuge für die Anforderungsmodellierung in der Strukturperspektive?

    In der Strukturperspektive sind die wichtigsten Werkzeuge Entity-Relationship-Diagramme und UML-Klassendiagramme.

  • Was sind gängige Werkzeuge für die Anforderungsmodellierung in der Funktionsperspektive?

    Datenflussdiagramme und UML-Aktivitätsdiagramme sind gängige Werkzeuge in der Funktionsperspektive.

  • Was sind gängige Werkzeuge für die Anforderungsmodellierung in der Verhaltensperspektive?

    Im Requirements Engineering werden für die Verhaltensperspektive Statecharts und UML-Zustandsdiagramme verwendet.

  • Was sind die wesentlichen Qualitätsaspekte für Anforderungen?

    Im Requirements Engineering werden die drei Aspekte Inhalt, Dokumentation und Abgestimmtheit unterschieden.

  • Was sind die grundlegenden Techniken zur Prüfung von Anforderungen?

    Im Requirements Engineering werden Reviews eingesetzt, wobei sich Reviews in die drei Ausprägungsformen Stellungnahme, Inspektion und Walkthrough unterteilen. Darüber hinaus werden üblicherweise die Techniken Perspektivenbasiertes Lesen, Prüfung durch Prototypen sowie Einsatz von Checklisten verwendet.

  • Was versteht man unter der Attributierung von Anforderungen?

    Unter der Attributierung von Anforderungen versteht man die Zuweisung verschiedener Attribute zu Anforderungen, welche über den Verlauf des Lebenszyklus einer Anforderung alle relevanten Informationen zu dieser Anforderung strukturiert speichert. Dies ermöglicht es, später nach bestimmten Attributen zu selektieren oder zu filtern.

  • Was sind Sichten auf Anforderungen?

    Sichten auf Anforderungen ermöglichen einen selektiven Blick auf die erfassten Informationen. Mittels Sichten ist es beispielsweise möglich, zielgruppenorientierte Auszüge aus den dokumentierten Anforderungen zu erstellen.

  • Warum sollte man Anforderungen priorisieren, und wie macht man das?

    Begrenzte Ressourcen erfordern es, Entscheidungen bezüglich der Implementierung von Anforderungen zu treffen. Dies können ja/nein-Entscheidungen sein oder auch, in welcher Reihenfolge unterschiedliche Anforderungen implementiert werden sollen. Um solche Entscheidungen treffen zu können wird eine Informationsgrundlage benötigt, die erst durch Priorisierung von Anforderungen entsteht.

  • Warum sollten Anforderungen versioniert werden?

    Requirements Engineering verwaltet Anforderungen über den gesamten Lebenszyklus von Anforderungen hinweg. Da typischerweise Anforderungen nicht statisch sind sondern sich über die Zeit ändern, ist eine Versionierungsinformation hilfreich, um die Veränderungen über die Zeit nachverfolgen zu können.

  • Welche Aufgabe hat das Change Control Board im Requirements Engineering?

    Das Change Control Board befindet über Änderungsanträge, bestimmt den Aufwand zur Umsetzung von solchen Änderungsanträgen und entscheidet über die Aufnahme oder Ablehnung von Änderungsanträgen.

  • Was ist der Vorteil von spezialisierten Requirements Engineering Werkzeugen gegenüber Standard-Büroanwendungen?

    Standard-Büroanwendungen unterstützen die spezifischen Anforderungen des Requirements Engineerings nur in einem sehr rudimentären Umfang. Spezialisierte Requirements Engineering Werkzeuge bieten meist eine integrierte Unterstützung für den gesamten Lebenszyklus von Anforderungen im Requirements Engineering und eignen sich somit besser zur Verwaltung von Anforderungen.

IREB Prüfungsfragen

Fragen zur Vorbereitung auf die IREB Foundation Prüfung. Es ist jeweils nur eine Antwort korrekt.
  1. 1. Das Kano Modell beschreibt Leistungsfaktoren als bewusste Anforderungen. Mit welcher Erhebungstechnik können Leistungsfaktoren am besten aufgefunden werden?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  2. 2. Der Auftraggeber fordert vom Lieferanten eines Informationssystems unter anderem

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  3. 3. Ein System wird durch verschiedene Perspektiven beschrieben. Was wird in der Strukturperspektive beschrieben?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  4. 4. Mit der Priorisierung von Anforderungen werden unterschiedliche Ziele verfolgt, dabei werden unterschiedliche Priorisierungskriterien verwendet. Geben Sie das einzige Kriterium an, das nicht zur Priorisierung verwendet wird.

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  5. 5. Was enthält der Systemkontext?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  6. 6. Was ist ein wesentlicher Vorteil von Anforderungsmodellen für das Requirements Engineering?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  7. 7. Was wird durch diese Erkenntnis beeinflusst?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  8. 8. Was zeigt ein Klassen Diagramm nicht?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  9. 9. Welche der folgenden Aussagen definiert den Begriff „Qualitätsanforderungen“?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  10. 10. Welche Typen von Aspekten gehören nicht zum Systemkontext?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  11. 11. Welche Verletzung der Regeln für natürlichsprachige Anforderungen führt in der Anforderung „Das System oCos soll bei einem Rechnungsbetrag >20 Euro die Zahlung mittels Kreditkarte anbieten“ zum schwerwiegendsten Problem?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
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