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Was ist Kanban und wie funktioniert es?

Grundprinzipien und Herkunft der Kanban-Methode

Kanban ist eine agile Methode zur Steuerung und Optimierung von Arbeitsprozessen, die aus der japanischen Automobilindustrie stammt. Ursprünglich wurde sie von Taiichi Ohno bei Toyota entwickelt, um die Effizienz in der Fertigung zu steigern. Das Wort „Kanban“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Signalkarte“ oder „visuelle Karte“. Sie dient der Visualisierung von freien Kapazitäten in Prozessen mit dem Ziel, die Wertschöpfung durch eine sogenannte Kaizen-Kultur der kontinuierlichen Verbesserung zu optimieren. 

Die Methode ermöglicht es, jeden beliebigen Produktionsprozesse durch visuelle Signale selbst organisiert zu steuern mit dem Ergebnis, dass der Arbeitsfluss verbessert und Engpässe minimiert werden. 

Funktionsweise eines Kanban-Boards und seiner Bestandteile

Das Herzstück von Kanban ist das Kanban-Board. Ein typisches Kanban-Board besteht aus mehreren Spalten, die verschiedene Phasen eines Prozesses darstellen. In einem einfachen Prozess können die drei Spalten „To Do“, „In Arbeit“ und „Fertig“ genügen. Das Board kann je nach Bedarf beliebig erweitert werden. Die Aufgaben können anhand von Karten an einer Wand, auf Post-its visualisiert oder in einem digitalen Board durch die verschiedenen Spalten bewegt werden, bis sie abgeschlossen sind. Diese visuelle Darstellung sorgt für Transparenz der Arbeit und ermöglicht eine bessere Nachverfolgung des Arbeitsflusses. 

Dr. Michael Malorny

Michael ist bei uns Produktmanager und Trainer im Bereich Projektmanagement. Davor war er 8 Jahre lang Projektmanager für umfangreiche Software-Entwicklungsprojekte und 6 Jahre als IT-Berater in einer Unternehmensberatung in Service Management-Projekten tätig. Michael ist promovierter Physiker.
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