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Wie schützt man Unternehmensdaten beim Einsatz von KI?

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen bringt enorme Vorteile: schnellere Prozesse, bessere Analysen, mehr Effizienz. Doch mit diesen Vorteilen gehen auch ernsthafte Fragen rund um den Schutz von Unternehmensdaten einher. Wer KI-Tools nutzt, ohne die Risiken zu kennen, riskiert Datenlecks, Compliance-Verstöße und im schlimmsten Fall handfeste rechtliche Konsequenzen.

Welche Risiken entstehen beim Einsatz von KI für Unternehmensdaten?

Beim Einsatz von KI im Unternehmen entstehen vor allem drei zentrale Risiken: unkontrollierter Datenabfluss, fehlerhafte Datenverarbeitung und mangelnde Transparenz darüber, wie Daten genutzt werden. Wer sensible Geschäftsdaten in externe KI-Systeme eingibt, verliert schnell die Kontrolle darüber, wo diese Daten landen und wie sie weiterverarbeitet werden.

Besonders kritisch ist die Nutzung öffentlicher KI-Tools wie ChatGPT oder ähnlicher Dienste ohne klare Unternehmensrichtlinien. Viele Mitarbeiter geben dort unwissentlich vertrauliche Informationen ein, zum Beispiel Kundendaten, interne Strategiepapiere oder Finanzzahlen. Diese Daten können je nach Anbieter für das Training weiterer Modelle verwendet werden. Hinzu kommt das Risiko sogenannter Halluzinationen: KI-Systeme können falsche Informationen mit hoher Überzeugungskraft ausgeben, was bei geschäftskritischen Entscheidungen gefährlich werden kann.

Was sagt die DSGVO zum Einsatz von KI im Unternehmen?

Die DSGVO regelt den Einsatz von KI im Unternehmen indirekt, aber wirksam: Jede Verarbeitung personenbezogener Daten durch KI-Systeme muss auf einer rechtlichen Grundlage basieren, zweckgebunden sein und den Grundsätzen der Datensparsamkeit entsprechen. Verstöße können zu erheblichen Bußgeldern führen.

Konkret bedeutet das: Wenn Sie KI nutzen, um Kundendaten zu analysieren, Mitarbeiterverhalten auszuwerten oder Bewerbungen zu screenen, gelten die vollen Anforderungen der DSGVO. Dazu gehören Informationspflichten gegenüber Betroffenen, das Recht auf Erklärung bei automatisierten Entscheidungen sowie die Pflicht zur Datenschutz-Folgenabschätzung bei risikoreichen Verarbeitungen. Seit 2024 kommt außerdem der EU AI Act hinzu, der bestimmte KI-Anwendungen in Hochrisikobereichen zusätzlich reguliert und Transparenzpflichten einführt.

Wie kann man KI sicher im Unternehmen einsetzen?

KI sicher im Unternehmen einzusetzen gelingt durch eine Kombination aus klaren Richtlinien, technischen Schutzmaßnahmen und gezielter Schulung. Auf technischer Ebene sollten Unternehmen auf KI-Lösungen setzen, die entweder on-premise betrieben werden oder bei denen vertraglich geregelt ist, dass Daten nicht für das Modelltraining genutzt werden. Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und regelmäßige Audits sind dabei keine Optionen, sondern Pflicht.

Organisatorisch braucht es eine klare KI-Nutzungsrichtlinie, die festlegt, welche Tools erlaubt sind, welche Daten nicht eingegeben werden dürfen und wer für die Einhaltung verantwortlich ist.

Welche Fehler machen Unternehmen beim Datenschutz mit KI?

Die häufigsten Fehler beim Datenschutz mit KI sind: fehlende Richtlinien für die Nutzung, keine Überprüfung der Datenschutzbestimmungen von KI-Anbietern, das ungeprüfte Eingeben sensibler Daten in öffentliche Tools und das Fehlen einer klaren Verantwortlichkeit im Unternehmen.

Viele Unternehmen unterschätzen auch, wie schnell KI-Tools im Alltag Einzug halten, oft ohne das Wissen der IT-Abteilung. Mitarbeiter nutzen kostenlose Tools, weil sie bequem und leistungsfähig sind, ohne zu wissen, welche Datenschutzrisiken damit verbunden sind. Ein weiterer häufiger Fehler ist die fehlende Dokumentation: Unternehmen können im Zweifel nicht nachweisen, welche Daten sie wann und wie durch KI-Systeme verarbeitet haben.

Wie bereitet man Mitarbeiter auf den sicheren Umgang mit KI vor?

Mitarbeiter auf den sicheren Umgang mit KI vorzubereiten gelingt am besten durch praxisnahe Schulungen, die nicht nur technisches Wissen vermitteln, sondern auch das Bewusstsein für Datenschutzrisiken schärfen. Eine wirksame Schulungsstrategie umfasst mehrere Ebenen:

  • Grundlagenwissen: Mitarbeiter verstehen, wie KI funktioniert und welche Daten sie verarbeitet.
  • Datenschutzbewusstsein: Klare Beispiele zeigen, welche Informationen nicht in externe KI-Tools eingegeben werden dürfen.
  • Richtlinien kennen und anwenden: Die unternehmensinterne KI-Nutzungsrichtlinie wird aktiv kommuniziert und regelmäßig wiederholt.
  • Praxisübungen: Mitarbeiter üben den Umgang mit genehmigten Tools in realistischen Szenarien.

Führungskräfte spielen dabei eine wichtige Vorbildrolle. Wenn das Management selbst sorglos mit KI-Tools umgeht, wird es schwer, eine Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen zu etablieren.

Wie wir bei mITSM beim sicheren KI-Einsatz im Unternehmen helfen

Wir bei mITSM bieten praxisnahe Trainings und Zertifizierungen, die Ihre Teams genau dort abholen, wo sie stehen:

  • Schulungen zu KI-Grundlagen und Datenschutz unter Berücksichtigung der Anforderungen Ihrer Branche
  • Trainings zu relevanten Frameworks wie ISO 20000 und ITIL, die auch den sicheren Umgang mit neuen Technologien abdecken
  • Inhouse-Lösungen für ganze Teams unter Berücksichtigung Ihrer Unternehmenssituation
  • Zertifizierte Trainer, die nicht nur Theorie kennen, sondern täglich als Berater in Unternehmen arbeiten
  • KI-Zertifizierungen über ICO-Cert als anerkannten Zertifizierungspartner für KI-Themen

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25.06.2026

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