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IT Risk Management

Workshop IT-Risikomanagement nach ISO 27005

Systematisches Management von Informationssicherheitsrisiken

IT-Risikomanagement ist Pflicht. Nicht nur die Norm ISO/IEC 27001 fordert einen entsprechenden Umgang mit den IT-Risiken. Ebenso erwarten das Gesetzgeber, Versicherungen, Banken und Anteilseigner von Vorständen, Geschäftsführern und IT-Leitern. Der Standard ISO/IEC 27005 enthält Leitlinien für ein systematisches und prozessorientiertes Risikomanagement. Ziel des Workshops IT Risk Management ist, diese Leitlinien nicht nur in der Theorie, sondern auch anhand von praktischen Beispielen zu vermitteln.

Warum IT Riskmanagement mit mITSM?

Da das Thema IT-Risiken inzwischen in Organisationen fundamental wichtig ist, haben wir mit unserem Partner Plan42 die Schulung IT Risk Management in der Praxis ins Leben gerufen. Damit geben wir Security Officern, Sicherheitsverantwortlichen und ISO 27001 Auditoren praktische Werkzeuge an die Hand.

IT Risk Management nach ISO 27005

In diesem eintägigen Kurs lernen Sie, verschiedene Ansätze von Risikomanagement – vor allem die Phasen Risikoabschätzung (Risk Estimation), Risikoanalyse (Risk Analysis) und Risikobewertung (Risk Evaluation), also die gesamte Bandbreite der Risikoeinschätzung (Risk Assessment) – in der Praxis umzusetzen.

Natürlich gehen wir auch auf die Phasen Risikobehandlung (Risk Treatment) und Risikoakzeptanz (Risk Acceptance) ein. Wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen verschiedene Arten von Risiko-Klassifizierungsmöglichkeiten (Kriterien zur Risikobewertung) für die Parameter Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe und Erkennungswahrscheinlichkeit aus. Sie erfahren welche Voraussetzungen im Sinne des ISMS bereits erfüllt sein müssen, um mit dem Risikomanagement beginnen zu können, wann und wie häufig das Risikomanagement durchlaufen werden muss und wie es in das ISMS, vor allem im kontinuierlichen Verbesserungsprozess, eingebunden ist.

  • Workshop mit Praxisbezug
  • Verpflegung während des Trainings
  • Schulungspaket mit Unterlagen
  • ÖPNV-Ticket für München
€ 590,- zzgl. Mwst.
  1. Termine
  2. Inhalte
  3. Zertifizierung
  4. Voraussetzungen
Termin Ort Preis* Prüfung**
Fr 21.05.2021

Online Live

Termingarantie
Termingarantie 590,- +
Do 08.07.2021

Online Live

590,- +
Do 23.09.2021

München – Landaubogen 1

590,- +
Mo 18.10.2021

Online Live

590,- +
Fr 26.11.2021

Online Live

590,- +
Do 16.12.2021

München – Landaubogen 1

590,- +
Do 10.02.2022

München – Landaubogen 1

590,- +
Do 10.03.2022 Online Live 590,- +
Do 19.05.2022

München – Landaubogen 1

590,- +
Mehr Termine
*Nettopreise **optional

Ist diese Schulung für mich geeignet?

Dieses eintägige Seminar richtet sich an Sie, wenn Sie Ihr Wissen aus dem ISMS Security Officer nach ISO 27001 noch in der Praxis vertiefen wollen. Außerdem ist es eine wertvolle Weiterbildung für alle Mitarbeiter einer Organisation, die Sicherheitsverantwortung tragen.

Welchen konkreten Nutzen ziehe ich aus dieser Schulung?

Die Schulung ist darauf ausgelegt, Ihnen etwas Praktisches an die Hand zu geben. Sie sammeln Übung darin, ein Risk Assessment durchzuführen und können dieses in Ihrer Organisation anwenden. Sie kennen die Kriterien zur Risikobewertung und wissen, wo Sie mit dem Risikomanagement beginnen und wie es in das ISMS eingebunden ist.

Dieser eintägige Kurs ist sowohl ein idealer Praxis-Aufbau für den ISMS Security Officer nach ISO 27001, als auch eine wertvolle Weiterbildung für alle Mitarbeiter einer Organisation, die Sicherheitsverantwortung tragen.

Inhalt

In diesem Tages-Seminar werden zum einen alle wichtigen theoretischen Grundlagen, Begriffe und Inhalte vermittelt, zum andern wird mit den Teilnehmern an unterschiedlichsten praxisnahen Beispielen geübt.

  • Abgrenzung des Analysebereichs
  • Identifikation der bedrohten Assets
  • Impact Analyse
  • Festlegung der Bewertungsbasis
  • Bewertung der bedrohten Assets
  • Bedrohungsanalyse
  • Schwachstellenanalyse
  • Identifikation bestehender Sicherheitsmaßnahmen
  • Risikobewertung
  • Vorgehen nach IT-Grundschutz
  • Schutzbedarfsfeststellung
  • Vorgehen bei Abweichungen
  • Modellierung
  • Soll-Ist-Vergleich zwischen vorhandenen und empfohlenen Maßnahmen
  • Ergänzende Risikoanalyse
  • Risikobehandlung

Derzeit ist keine Prüfung und Zertifizierung für diesen Workshop vorgesehen. Zu diesem Thema arbeiten wir gerade mit der IT Education Management Organization (ITEMO) zusammen.

Keine Voraussetzen sind zu erfüllen, um an dem Workshop teilzunehmen.

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FAQ - Fragen und Antworten zum IT-Risikomanagement

  • Was ist Risikomanagement?

    Entstprechend der Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42 stimmt das Risikomanagement Aktivitäten zur Steuerung und Leitung einer Organisation oder eines Unternehmens im Hinblick auf Risiken aufeinander ab.

  • Was ist ein Informationssicherheits-Risiko?
    Nach der Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42 ist die mögliche Ausnutzung einer Schwachstelle mit einem Asset (Wert) durch eine Bedrohung und der eventuell dadurch entstehende Schaden ein Informationssicherheits-Risiko.
  • Wann spricht man von einer Bedrohung?

    Eine Bedrohung besteht per Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42 dann, wenn durch die Auslösung eines ungewollten Vorfalls möglicherweise ein Schaden verursacht werden kann.

  • Wie wird eine Schwachstelle beschrieben?

    Nach der Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42 ist eine Schwachstelle die Verwundbarkeit oder Eigenschaft einer Maßnahme bzw. eines Wertes (Asset), die durch eine Bedrohung ausgenutzt werden kann.

  • Was ist eine Risikoabschätzung (Risk Estimation)?

    Entsprechend der Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42 ist eine Risikoabschätzung die Bestimmung von Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos.

  • Was ist eine Risikoanalyse (risk analysis)?

    Entsprechend der Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42 nennt man die Risikoabschätzung und das systematische Vorgehen zur Feststellung von Risiken eine Risikoanalyse.

  • Wie verläuft eine Risikobewertung (Risk evaluation)?

    Bei einer Risikobewertung vergleicht man ein abgeschätztes Risiko mit bestimmten vorgegebenen Bewertungs- bzw. Risikokriterien zur Feststellung der Risikosignifikanz. (Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42)

  • Was ist eine Risikoeinschätzung (Risk Assessment)?

    Nach der Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42 nennt man den gesamten Prozess der Risikoabschätzung und Risikobewertung „Risikoeinschätzung“.

  • Wie definiert man den Begriff Risikobehandlung?
    Eine Risikobehandlung ist ein Prozess, in dem Maßnahmen ausgewählt und mit dem Ziel umgesetzt werden, Risiken zu verändern bzw. zu modifizieren (Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42).
  • Was bedeutet der Begriff Risikoakzeptanz (Risk Acceptance)?

    Wenn ein Risiko bereits bekannt ist, aber absichtlich keine Risikobehandlung erfolgt, spricht man von Billigung eines Risikos und damit von Risikoakzeptanz (Definition in Anlehnung an ISO/IEC 27000, 2.42).

  • Was sind die grundlegenden Schritte bei der Einschätzung von Informationssicherheitsrisiken?

    Im ersten Schritt werden die Risikokriterien festgelegt. Hier handelt es sich vor allem um die Akzeptanz aber auch um die Bewertungskriterien (Risiko-Klassifzierungskriterien). Der zweiten Schritt definiert den Risiko Management Prozess bzw. das Risk Management Verfahren, um eine Wiederholbarkeit sicherzustellen. Vgl. hier auch Risikomanagement Prozess gem. ISO 27005.
    Im dritten Schritt werden die Risiken analysiert. Dafür gilt es 1. die Risiken zu identifizieren, ihnen 2. einen Risikoverantwortlichen (Risk Owner) zuzuordnen und dann mit Hilfe von Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung abzuschätzen.
    Im letzten und vierten Schritt werden die Risiken bewertet (vgl. ISO 27001:2013, Kap. 6). Mehr dazu in unserer Schulung IT Risk Management in der Praxis.

+49 89 - 55 27 55 70