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SCRUM vs. Klassisches Projektmanagement

Es gibt keine Methode, die universell perfekt ist. Es kann sein, dass eine Methode in gewissen Umgebungen perfekt passt. In einer anderen Umgebung passt dieselbe Methode vielleicht so gut, dass sie nur in gewissen Aspekten angepasst werden muss. In einer dritten Umgebung ist diese Methode vielleicht gar nicht und stattdessen ist eine andere Methode sinnvoll, welche die erste Umgebung ruinieren würde. Es muss also je nach Umgebung genau analysiert werden, welche Methode sinnvoll ist. Dementsprechend kann es auch sein, dass in einem Projekt SCRUM und andere agile Methoden nicht das Richtige sind. Klassisches Projektmanagement hingegen viel besser passt.

 

Ein Überblick über die jeweiligen Vorteile:

  • SCRUM

  • Wenige vorgegebene Strukturen und Rollen

  • Direkte Kommunikation durch kurze Wege

  • Adaptive Planung

  • Hohe Effektivität durch Selbstorganisation

  • Hohe Transparenz durch tägliche Meetings

  • Iterative Umsetzung neuer Produkteigenschaften

  • Kontinuierlicher Prozess der Verbesserung

  • Geringer Administrations- und Dokumentationsaufwand

  • Wasserfall-Modell

  • Feste Strukturen schaffen Sicherheit

  • Überblick über gesamte Projektstrecke

  • Sicherheit durch feste Zuständigkeiten & Hierarchien

  • Keine Gefahr für „Tunnelblick“

  • Leichtere Koordination von Abhängigkeiten

  • Genaue Dokumentation

Entscheidung zwischen SCRUM und klassischem Projektmanagement

Folgende Richtlinie kann man sich bei der Entscheidungsfindung zu Herzen nehmen: Ist ein langer Planungshorizont notwendig, weil z.B. viele Abhängigkeiten koordiniert werden müssen, ist klassisches Projektmanagement meist die bessere Methode. SCRUM ist ideal, wenn man von vielen Feedback-Schleifen profitieren will, um eine Produktentwicklung entsprechend anzupassen.

Um die Vorteile aus beiden Welten kennen zu lernen und nutzen zu können, empfehlen wir sowohl die SCRUM Foundation als auch den PRINCE2 Grundlagenkurs zu besuchen.

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