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Das Product Backlog

Das Product Backlog ist das zentrale Inkrement im SCRUM. Hier hält der Product Owner die Produktanforderungen (Product Backlog Items) fest. Er ist derjenige, der die Inhalte, die Zugriffe darauf und die Priorisierungen verantwortet.

Das Backlog ist folgendermaßen aufgebaut:

Es enthält alle bekannten Anforderungen, die für die Entwicklung des Produkts notwendig sind. Es ist ein dynamisches Artefakt, das ständig durch das Team angepasst wird (Backlog Refinement). Im Sprint Planning und in der Retrospektive wird das Backlog diskutiert. Das Refinement wird von den Entwicklern und dem Product Owner gemeinsam vorgenommen.

Eine Faustregel für das Product Backlog ist: Die Struktur sollte so einfach wie möglich und so detailliert wie nötig sein.
Eine Anforderung, die aufgenommen wird, wird als User Story formuliert. Es wird zwischen funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen an ein System oder ein Produkt unterschieden. Funktionale Anforderungen sind:

  • Anforderungen an Funktionen und Daten
  • Tatsächliche Funktionalität des Produkts/ des Systems

Als nichtfunktionale Anforderungen gelten Anforderungen an Eigenschaften/Qualität:

  • Usability
  • Look & Feel
  • Performace, Sicherheit, Kapazität
  • Rechtliche, politische, kulturelle Anforderungen

Jede Anforderung kann noch feingeschliffen werden, nachdem sie schon im Product Backlog aufgenommen wurde. Sobald die Anforderung final als User Story definiert ist, kann ihr der Status „Ready“ verliehen werden. Das ist die Voraussetzung, damit eine Anforderung in ein Sprint Backlog aufgenommen und schließlich umgesetzt werden kann.

Mehr zum Product Backlog und den Aufgaben des Product Owners erfahren Sie in unserer SCRUM Ausbildung!

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