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COBIT®

Schulung und Zertifizierung in München

Überwachen und steuern mit Hilfe von COBIT

COBIT ist ein international anerkanntes Framework zur IT-Governance, das die Aufgaben der IT in Prozesse und Control Objectives gliedert. COBIT setzt den Schwerpunkt hierbei nicht auf die Umsetzung von Anforderungen, sondern auf das, was umgesetzt werden soll.

Unser COBIT-Training vermittelt Ihnen die Prinzipien von COBIT und bereitet Sie darauf vor, Ihr erworbenes Wissen in der Praxis umzusetzen. Für diese Kurse lassen sich PDUs für Zertifizierungen des Project Management Institute anrechnen.

Folgende COBIT-Schulungen können Sie bei uns buchen:

COBIT Foundation

Die COBIT-Foundation-Weiterbildung vermittelt die grundlegenden Inhalte und Nutzen von COBIT Version 5. Es zeigt auf, wie das Management der IT unter den Direktiven der Governance durch die Anwendung von COBIT unterstützt werden kann.

TerminOrtPreis*Prüfung**
Mo 29.06. bis
Di 30.06.2020
München - Landaubogen 1 Termingarantie Termingarantie 690,- 200,- +
Mi 22.07. bis
Do 23.07.2020
Online Live Termingarantie Termingarantie 490,- 200,- +
Do 17.09. bis
Fr 18.09.2020
München - Landaubogen 1 690,- 200,- +
Di 01.12. bis
Mi 02.12.2020
München - Landaubogen 1 690,- 200,- +
Mo 25.01. bis
Di 26.01.2021
München - Landaubogen 1 690,- 200,- +
Mi 16.06. bis
Do 17.06.2021
München - Landaubogen 1 690,- 200,- +
*Nettopreise**optional

COBIT Implementation

In unserem COBIT-Implementation-Kurs erläutern wir Ihnen, wie Sie den Ansatz nach COBIT 5 auf ein Unternehmen und dessen Organisation anwenden. Das Seminar endet am dritten Tag mit der Prüfung zur Erlangung des international gültigen COBIT Implementation Zertifikats der ISACA in Zusammenarbeit mit PEOPLECERT.

TerminOrtPreis*Prüfung**
Derzeit sind keine öffentlichen Termine verfügbar.
Fragen Sie ein Inhouse-Angebot an!

COBIT Assessor

Das COBIT Assessor Training vermittelt Ihnen, wie Sie das Process Assessment Model (PAM) nach COBIT 5 auf ein Unternehmen und dessen Organisation anwenden und wie Sie die Leistungsfähigkeit von Prozessen nach COBIT 5 analysieren und bewerten.

TerminOrtPreis*Prüfung**
Derzeit sind keine öffentlichen Termine verfügbar.
Fragen Sie ein Inhouse-Angebot an!

Paket: COBIT 5 Implementation mit Foundation

Wenn Sie die beiden Schulungen COBIT 5 Foundation und COBIT 5 Implementation zusammen buchen, erhalten Sie unseren Vorteilspreis von 2.020,- Euro (Prüfung optional).

Preisvorteil: 100,- €

Paket: COBIT 5 Assessor & Implementation

Wenn Sie beide Schulungen COBIT 5 Implementation und Assessor zusammen buchen, erhalten Sie unseren Vorteilspreis von 2.680,- Euro (Prüfung optional).

Preisvorteil: 300,- €

Paket: COBIT 5 Assessor & Implementation mit Foundation

Wenn Sie alle 3 Schulungen COBIT 5 Foundation, COBIT 5 Implementation und COBIT 5 Assessor zusammen buchen, erhalten Sie unseren Vorteilspreis von 3.340,- Euro (Prüfung optional).

Preisvorteil: 270,- €
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FAQ - Fragen und Antworten zur COBIT-Ausbildung

  • Wie lange ist mein COBIT Zertifikat gültig?

    Das Zertifikat ist unbegrenzt gültig.

  • Gibt es PDUs für die Teilnahme an den COBIT-Trainings des mITSM?

    Für unsere Cobit-Kurse COBIT FoundationCOBIT Implementation und COBIT Assessor können Sie sich PDUs (Professional Development Units) für PMP® und PgMP® Zertifizierungen des Project Management Institute über „Category B: Continuing Education“ anrechnen lassen. Die genaue Anzahl an PDUs können Sie über das CCRS bestimmen. Wir stellen Ihnen gerne eine Bestätigung über die Stundenanzahl des Trainings aus. Grundsätzlich ist dafür jedoch die Teilnahmebestätigung und die Angabe der Schulungsdauer, die in der Anmeldebestätigung und auf unserer Website steht, ausreichend.

  • Wieso COBIT und ITIL?

    COBIT als IT Governance Steuerungs-Framework stellt eine Anleitung bereit, wie man einen definierten Level an Conformance und Performance von IT Prozessen erreicht (vgl. ISO 38500), um damit die Business-Bedürfnisse optimal zu erfüllen. ITIL beschreibt mit Best Practices, wie effektive Service Management Fähigkeiten geplant, konzeptioniert und implementiert werden. COBIT und ITIL zusammen ermöglichen einen Top-Down Ansatz, um im Sinne der IT Governance ein erfolgreiches IT Service Management zu betreiben.

  • Wie hilft die COBIT Foundation Schulung im IT Service Management?

    Die Qualifikation COBIT Foundation hilft Ihnen, das COBIT Framework als Überwachungs- und Steuerungsinstrument einzusetzen, um die Ausrichtung der IT an das Business zu gewährleisten. Wir stellen Ihnen im Rahmen der COBIT Foundation Schulung direkte Bezüge (Mappings) zu anderen IT Service Management Frameworks und Standards vor, beispielsweise ITILISO 20000ISO 27001.

  • Welche Alternativen und Ergänzungen gibt es zu COBIT?

    Als sinnvolle Ergänzung gibt es die folgenden Schulungen und Zertifizierungen:

    Weitere Informationen finden Sie im ITIL Zertifizierungsschema.

    Weitere Informationen finden Sie im ISO 20000 Zertifizierungsschema.

    Weitere Informationen finden Sie im ISO 27001 Qualifizierungsschema.

  • Wieso COBIT Foundation und keinen Practitioner?

    Die Trainingserfahrung hat gezeigt, dass unsere Kunden eine international anerkannte Zertifizierung wertschätzen. Die COBIT 5 Foundation Schulung mit anschließender Zertifizierungsprüfung durch PEOPLECERT in Zusammenarbeit mit der ISACA International bietet eine Basisschulung zum COBIT Framework mit international gültigem Zertifikat. Wir bieten keine COBIT Practitioner Schulung des ISACA Germany Chapters mehr an.

  • Gibt es Literatur, mit der ich mich auf den COBIT Foundation Kurs vorbereiten kann?
  • Wie geht es weiter?

    Wir zeigen Ihnen den optimalen Einsatz für COBIT in bestehenden Umsetzungsprojekten: COBIT Foundation Schulung. Für Ihre Fragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen unter: 089/ 55 27 55 70 oder [email protected] gerne zur Verfügung.

  • Gibt es für COBIT for SOX eine offizielle Prüfung?

    Zur Zeit wird für diesen Kurs keine offizielle Prüfung angeboten. Wenn jedoch das Audit einer SOX Compliance im Mittelpunkt des Interesses steht, kann eine CISA (Certified Information System Auditor) Prüfung abgelegt werden, die von der ISACA (Information Systems Auditor and Control Association) USA angeboten wird.

  • Es gibt deutsche und englische Bücher. Welche soll ich bestellen?

    Das bleibt generell Ihnen überlassen. Auch wenn wir mit der Übersetzung nicht hundertprozentig einverstanden sind, empfehlen wir die deutschen Bücher, da unsere Schulungsunterlagen auf Deutsch sind, wir in den Seminaren auf Deutsch unterrichten und auch die deutsche Prüfung anbieten. Sollten Sie jedoch noch die englische Prüfung schreiben wollen, ist es eventuell sinnvoll, auch die englischen Bücher dazu zu bestellen.

  • Wie ist der Ablauf der Foundation Prüfung?

    Die COBIT Foundation Prüfung ist eine Multiple Choice Prüfung mit Single Answer. Es ist also nur eine der vier vorgegebenen Antwortmöglichkeiten richtig. Insgesamt werden 50 Fragen in Deutsch oder Englisch gestellt, für deren Beantwortung 40 Minuten zur Verfügung stehen. Mindestens die Hälfte der Fragen, also 25, sind richtig zu beantworten. Es sind keine Hilfsmittel erlaubt.

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FAQ - Fragen und Antworten zum Thema COBIT

  • Was ist der „Sarbanes Oxley Act (SOX)“?

    Der Sarbanes Oxley Act von 2002 zählt zu den tiefgreifendsten US-amerikanischen Gesetzen zum Anlegerschutz seit den 30er Jahren. Erlassen in Folge der gravierenden Kursverluste durch den Zusammenbruch einstiger Börsenstars wie Enron oder Worldcom, verankert das Gesetz weitreichende Haftungsbestimmungen für das COBIT 4.1 Management in Bezug auf die Einrichtung und Prüfung interner Kontrollsysteme zur Sicherstellung der Richtigkeit der Finanzberichterstattung. Darüberhinaus werden die Haftungsbestimmungen auf den unabhängigen Wirtschaftsprüfer ausgedehnt und wirken bis in verbundene Unternehmensteile und genutzte Service-Provider hinein. Der Sarbanes Oxley Act gilt für alle Unternehmen, die an US amerikanischen Handelsplätzen notiert sind.

  • Welche Anforderungen haben europäische IT-Dienstleister in Zusammenhang mit SOX?

    Die Gültigkeit des Sarbanes Oxley Acts erstreckt sich auch auf europäische IT Unternehmen, wenn diese entweder selbst an US Börsenplätzen notiert sind oder Dienstleistungen als Service Provider für Unternehmen erbringen, die dieses Kriterium erfüllen. In letzterem Fall gelten die Anforderungen nur für die erbrachten Leistungen und nicht für den Dienstleister als solchen. In der Regel können Dienstleister in diesen Fällen von ihren Kunden dazu aufgefordert werden, die SOX Konformität der von ihnen verantworteten Prozesse nachzuweisen, oder ein diesbezügliches Audit im Auftrag der Kunden zuzulassen. SOX-konform sind Prozesse und Dienstleistungen dabei genau dann, wenn finanzberichterstattungsrelevante Risiken (Falschaussagen, Unvollständigkeit, etc) durch die Dokumentation und Implementierung geeigneter Kontrollen minimiert werden, und deren Effektivität durch Tests in Bezug auf Kontrolldesign und operative Durchführung belegt werden kann. Der Prüfungsbericht ISAE 3402- Typ II eines externen Wirtschaftsprüfers wird als geeigneter Nachweis der SOX-Konformität eines IT-Dienstleisters angesehen, dessen Dienste von US-börsennotierten Unternehmen in Anspruch genommen werden.

  • Was ist ein ISAE 3402 Bericht?

    Der Statement on Auditing Standard (ISAE 3402-) ist ein vom PCAOB (Public Company Accounting Oversight Board) herausgegebener Prüfungsstandard, dessen praktische Bedeutung vor allem darin liegt, dass ein entsprechender Prüfungsbericht als geeigneter Nachweis für die SOX-konforme Leistungserbringung eines IT Service Providers angesehen wird. Man unterscheidet dabei den Typ-I und den Typ-II Nachweis, wobei nur der letzt genannte als ausreichend in Bezug auf SOX angesehen wird. Denn ein ISAE 3402- Typ II „Zertifikat“ beschränkt sich nicht auf die Dokumentation bestimmter Verfahrenskontrollen durch den Dienstleister selbst (Typ-I), sondern schließt auch eine Bestätigung über deren Effektivität durch einen externen Wirtschaftsprüfer ein, dessen Bericht auf einem Testing derselben basiert.

  • Was ist "Euro-Sox"?

    Auch in Europa haben die Auswirkungen der Börsenturbulenzen des Jahres 2001 und entsprechende Gesetzesinitiativen in den USA zu ähnlich gelagerten Gesetzesvorhaben geführt. Im Zuge der EU-weiten Rechtsharmonisierung wurde dazu die EU Richtlinie zum Thema „Abschlussprüfungen von Jahresabschlüssen“ ´(2006/43/EG bzw. 2008/30/EG „Änderung der Richtlinie 2006/43/EG“) verabschiedet, die die bisherigen Vorgaben zur Vereinheitlichung der Wirtschaftsprüfungsverfahren von europäischen Unternehmen und zur verbindlichen Etablierung von Kontroll- und Risikomanagementsystemen weiter präzisiert. Diese auch „Euro-SOX“ genannte Richtlinie muss allerdings im Sinne der EU-weiten Gesetzgebung erst in nationales Recht umgewandelt und dort weiter präzisiert werden, bevor sie eine bindende Wirkung entfalten kann. In Deutschland ist zur Umsetzung eine große Reform des Handelsbilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) in Arbeit. Es wird jedoch nicht wie geplant bereits für Wirtschaftsjahre gelten, die nach dem 31.12.2008 beginnen. Es soll damit auch eine Annäherung an die internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) erreicht werden. Der Bundestagsrechtsausschuss hatte den Termin für die Durchführung der öffentlichen Expertenanhörung zum BilMoG auf den 17.12.2008 festgelegt. Wann das Gesetz Gültigkeit haben wird, ist derzeit nicht klar.

  • Kann ITIL/COBIT 4.1 als Basis zur Erreichung der SOX bzw. Euro-SOX-Compliance dienen?

    Die offen verfügbaren und auf Standards basierenden Prozesse der ITIL oder COBIT 4.1 Rahmenwerke bilden eine hervorragende Basis zur Abdeckung der Dokumentations- und Kontrollanforderungen, da durch sie der Großteil der IT Leistungsprozesse bereits beschrieben vorliegt. Ein Rückgriff auf sie empfielt sich daher nicht nur wegen ihrer unmittelbaren freien Verfügbarkeit, sondern auch aus Kostengesichtspunkten, da nötige Anpassungsaufwände deutlich kleiner ausfallen als die Kosten einer individuellen Dokumentation der Leistungsabläufe. ITIL und COBIT 4.1 sind darüberhinaus Gegenstand kontinuierlicher Aktualisierungen, so dass deren Nutzung nicht nur eine vollständige Abdeckung relevanter Dokumentationsteile sondern auch deren Zeitgemäßigkeit sicherstellt. Letztere Vorzüge empfehlen sie auch für die Qualitätssicherungsnormen ISO 20000, ehemals BS 15000. Die verfügbare Dokumentation gelebter Prozesse und ihrer Kontrollen ist eine wesentliche Grundlage für die Beurteilung der SOX Konformität von Prozessen und Leistungen und daher zwingend erforderlich.

  • Worin liegen die Auswirkungen von SOX auf die IT?

    Gemäß SOX sind Unternehmen nicht nur dazu verpflichtet eine ordnungsgemäße Bilanzierung und Finanzberichterstattung zu leisten, sondern sie müssen diese auch über interne Kontrollsysteme sicherstellen, deren Effektivität von unabhängiger Seite bestätigt werden muss. Aus dieser Anforderung folgen eine Reihe von Dokumentationspflichten bezüglich der eingesetzten Prozesse und Verfahren einerseits, wie auch der durchgeführten Kontrollen andererseits. Nachdem die IT die Grundlage für einen Großteil des internen Rechnungswesens bereitstellt, liegen entsprechende Verfahren ebenso im Fokus.

  • Was unterscheidet SOX von anderen Gesetzen, die für die IT gelten?

    SOX ist vielleicht der erste prominente Vertreter einer neuen Rechtsauffassung, nach der eine ordnungsgemäße Bilanzierung nicht nur allein durch das angewendete kaufmännische Handwerk bestimmt wird (z.B.: 4-Augen-Prinzip). Neben der manuellen Tätigkeit müssen verstärkt auch die IT-Systeme betrachtet werden, mit deren Hilfe die Bilanzierung erfolgt. Dabei erweisen sich vor allem „gewachsene“ Verfahrensstrukturen als tückisch, weil bei ihnen einerseits häufig diverse Systembrüche und Schnittstellenproblematiken bei der Datenverarbeitung auftreten können und andererseits die Serviceprozesse für die Bereitstellung der Dienste inhomogen ausgeprägt sein könnten. In solchen IT-Landschaften sind Nachweispflichten zur ordnungsgemäßen Datenverarbeitung üblicherweise schwierig, entsprechende Kosten zur Beweissicherung und Auditierung unverhältnismäßig hoch.

  • Warum ist SOX bedeutend und welche Auswirkungen hat es auf deutsche Unternehmen?

    Aus Sicht des Managements machen insbesondere die persönlichen Risiken, die mit den Haftungsbestimmungen von SOX einhergehen, den Unterschied zu den meisten anderen Bestimmungen aus. Unternehmen, die an der US-Börse notiert sind, unterwerfen sich dabei nicht nur der Aufsicht der SEC, sondern auch der US-amerikanischen Rechtsprechung, welche entsprechende Gesetzesverstöße mit empfindlichen Geld- und Haftstrafen gegen das Unternehmen sowie Mitglieder des Managements ahnden kann. Maßgeblich ist dabei nicht das persönliche Verschulden allein, sondern auch die Verantwortung für Versäumnisse anderer im Unternehmen.

  • Welche Gesetze und Richtlinien sind für die IT noch relevant?

    Die einfache, wenn auch nicht ganz präzise Antwort lautet „erst mal alle“. Natürlich gelten für Unternehmen in Deutschland andere Gesetze als für ein amerikanisches Unternehmen. Komplex wird die Sache z.B. beim Datenschutz. Welches Gesetz gilt, wenn ein deutsches Unternehmen Teile seiner Prozesse an ein amerikanisches Unternehmen ausgliedert, welches wiederum seine europäischen Kunden über eine angemietete Serverfarm von Frankreich aus betreut? Die Antwort ist leider zu komplex, um hier dargestellt werden zu können.
    Für deutsche Unternehmen sind unter anderem folgende Gesetze und Richtlinien zu berücksichtigen.

    • Sarbanes-Oxley Act
    • 8.EU-Richtlinie („EuoroSOX“)
    • Basel II
    • KonTraG – Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
    • IFRS – International Financial Reporting Standards
    • BSI GsHb – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – Grundschutzhandbuch
    • BS 7799 / ISO 17799 / ISO/IEC 20X – ISO Security Standard
    • GDPdU – Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen
    • GoBS – Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme
    • BDSG – Bundesdatenschutzgesetz

    Eine kurze Beschreibung finden Sie unter IT-relevante Gesetze und Richtlinien.

  • Was hilft es mir, SOX-Compliant zu sein, wenn ich nicht SOX-pflichtig bin?

    SOX-Compliance ist vor allem für externe Dienstleister zwingend, die ihre Leistungen für Firmen erbringen, die selbst SOX unterliegen. Dabei ist es nicht maßgeblich, ob der IT-Dienstleister selbst den SOX Anforderungen genügen muss – er muss lediglich sicherstellen, dass seine Leistungen für den Kunden den Anforderungen genügen. Aber auch in anderen Fällen erscheint die Bestrebung nach SOX-Compliance sinnvoll, da sich ein entsprechendes Zertifikat auch als Qualitätsmerkmal der gebotenen Leistungen interpretieren lässt – und derartig eingeführte Standards gleichzeitig eine Grundlage für zukünftige Gesetzesinitiativen sind (EuroSOX).

  • Welche Rolle spielen ITIL und COBIT 4.1 in diesem Zusammenhang?

    Ebenso wie alle anderen Prüfungshandlungen eines Wirtschaftsprüfers, erfolgt auch die Prüfung von IT-Verfahren auf Basis fester Prüfungsstandards. Einer der wesentlichen Grundlagen dabei ist das COBIT 4.1 Rahmenwerk, das generisch jene Zielsetzungen definiert, welche eine bestimmte IT-Organisation umsetzen muss. Der Best Practice Ansatz von ITIL beschäftigt sich mit dem „Wie?“ der Umsetzung dieser Ziele. COBIT 4.1 und ITIL sind anerkannte Standards, deren konsequente Anwendung eine wichtige Grundlage für Compliance in der IT ist.

  • Was ist mit COBIT 5 - Welche Version ist aktuell?

    COBIT 5 ist die aktuelle Version, des Best Practice IT Governance Frameworks, und wird durch das mITSM als von PEOPLECERT akkreditiertes Schulungsunternehmen (ISACA) im Rahmen eines Zertifizierungsseminares angeboten. Auch weiterhin sind viele Unternehmen und Personen mit dem Framework COBIT 4.1 beschäftigt, so dass die ISACA sich dazu entschieden hat die COBIT Foundation 4.1 bis auf Weiteres anzubieten. Unsere akkreditierte COBIT 4 Foundation Schulung basiert auf dem COBIT 4.1 Framework.

  • Was ist der Inhalt von COBIT 5?
    • Unterscheidung zwischen Governance und Management im Rahmen der IT
    • Erläuterung der Ziel-Kaskade (Stakeholder Bedürfnisse, Unternehmensziele, IT bezogene Ziele, Enabler-Ziele)
    • Die fünf Grundprinzipien der Governance of Enterprise IT (GEIT)
    • Die sieben Governance und Management Enablers
    • Das Prozess Referenzmodell (37 COBIT Governance und Management Prozesse)
    • Einführung in die Implementierung von COBIT 5 (Implementierungsleitfaden)

    COBIT basiert auf fünf Prinzipien für die IT:

    1. Erfüllung der Anforderungen der Interessensgruppen
    2. Abdeckung des gesamten Unternehmens
    3. Anwendung eines einheitlichen, integrierten Rahmenwerks
    4. Ermöglichung eines ganzheitlichen Ansatzes
    5. Unterscheiden zwischen Governance und Management

    COBIT 5 ist stärker ausgerichtet auf die IT Governance im Vergleich um die vier Kriterien aus COBIT 4.1: Fokussierung auf das Business, Prozessorientierung, basierend auf Kontrollzielen (Control Objectives), getrieben durch Messungen. COBIT definiert sieben IT-Governance Elemente: Diese Enabler sind Faktoren, die Einfluss auf den Erfolg der Governance und das Management der IT haben:

    • Prinzipien, Richtlinien und Rahmenwerke sorgen für die Umsetzung des erwünschten Verhaltens in einen Leitfaden für das operative Management.
    • Prozesse definieren einen koordinierten Satz an Aktivitäten zur Erreichung bestimmter Ziele.
    • Organisationsstrukturen sind die Entscheidungsfinder einer Unternehmung.
    • Kultur, Ethik und Verhalten sind die Erfolgsfaktoren für Management- und Governancebestrebungen.
    • Information ist notwendig für das Management des Betriebs und der ordnungsgemäßen Governance, da unerlässlich für das Business selbst.
    • Services, Infrastruktur und Anwendungen stellen für das Unternehmen die IT-Services bereit.
    • Mitarbeiter, Fähigkeiten und Kompetenzen sind unerlässlich für die erfolgreiche Erfüllung aller Aufgaben und der optimalen Entscheidungsfindung.

    COBIT beschreibt fünf Prozessdomänen:

    • EDM (Evaluate, Direct, Monitor) – „Evaluierung, Vorgeben und Überwachung“
    • APO (Align, Plan, Organise) – „Anpassen, Planen und Organisieren“
    • BAI (Build, Acquire, Implement) – Aufbauen, Beschaffen und Implementieren
    • DSS (Deliver, Service, Support) – „Bereitstellen, Betreiben und Unterstützen“
    • MEA (Monitor, Evaluate, Assess) – „Überwachen, Evaluieren und Beurteilen“

    Diese decken sich zwar nicht eins-zu-eins mit der ITIL Lebenszyklusbeschreibung aber lassen sich zum Großteil zu den ITIL Prozesse in Beziehung bringen. Dadurch wird der Best-Practice-Ansatz von COBIT anwendbar auf die meist schon umgesetzten ITIL Prozesse erreicht.

COBIT Prüfungsfragen

Fragen zur Vorbereitung auf die COBIT Foundation Prüfung. Es ist jeweils nur eine Antwort korrekt.
  1. 1. Welches ist ein Nutzen bei der Verwendung von COBIT 4.1 für die Umsetzung von IT Governance?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  2. 2. Welche der nachfolgenden ist eine generische Kontrollanforderung an alle COBIT Prozesse (process control)?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  3. 3. Welche Kontrolle ist eine COBIT Anwendungskontrolle (Application control)?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  4. 4. Welches Control Objective gehört in den Bereich Acquire & Implement (AI)?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  5. 5. Welches Control Objective gehört in den Bereich Deliver & Support (DS)?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  6. 6. Welches Control Objective gehört in den Bereich Plan & Organize (PO)?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  7. 7. Welches ist ein Charakteristikum/Attribut des generische Reifegradmodells?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  8. 8. Welches ist ein CObIT Information Criteria?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  9. 9. Welches ist ein Element der COBIT Unternehmensarchitektur für die IT?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
  10. 10. Welches ist ein Kernbereich (focus area) der IT Governance nach COBIT?

    …richtig!
    …leider nicht richtig!
+49 89 - 55 27 55 70