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Einführung in das IT-Recht

Schulung in München

IT-Recht für Nicht-Juristen

Projekte können nur mit Kenntnis der rechtlichen Einflussfaktoren sicher geplant und erfolgreich durchgeführt werden. Das Feld der IT-relevanten Rechtsgebiete ist unübersichtlich und stark zergliedert. Wo liegen hier die relevanten Herausforderungen und Haftungsrisiken?

Die zweitägige Schulung richtet sich an alle Führungskräfte, Projektleiter, Leiter und Mitarbeiter von IT, IT-Einkauf, Marketing und Vertrieb. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Einführung in das IT-Recht

Dieser Kurs vermittelt den Teilnehmern die Basiskenntnisse im IT-Recht. Er behandelt die in der IT-Praxis regelmäßig auftauchenden Rechtsfragen und zeigt dabei auf, was in diesem komplexen Bereich wichtig und zu beachten ist. Die Teilnehmer der Weiterbildung lernen, wie weit sie selbst die Umstände beherrschen können und wo Unterstützung von professioneller Seite angeraten ist.

  • Erfahrener Jurist als Trainer
  • Verpflegung während des Trainings
  • Hoher Praxisbezug
  • Schulungspaket mit Unterlagen
€ 1.290,- zzgl. Mwst.
  1. Termine
  2. Inhalte
  3. Zertifizierung
  4. Voraussetzungen
TerminOrtPreis*Prüfung**
Di 19.05. bis
Mi 20.05.2020
München - Landaubogen 1 1.290,- +
Di 08.09. bis
Mi 09.09.2020
München - Landaubogen 1 1.290,- +
Mi 04.11. bis
Do 05.11.2020
München - Landaubogen 1 1.290,- +
Mi 17.03. bis
Do 18.03.2021
München - Landaubogen 1 1.290,- +
Di 29.06. bis
Mi 30.06.2021
München - Landaubogen 1 1.290,- +
Mehr Termine
*Nettopreise**optional

Agenda

1. Tag 9:00 – 17:00 Uhr

2. Tag 9:00 – 17:00 Uhr

Seminarinhalte

Grundlagen des (IT-)Rechts

  • Das deutsche Rechtssystem
  • Grundrechte des IT-Rechts
  • Bedeutung von Gesetzen
  • Normenhierarchien
  • Juristische Arbeitsweisen

IT-Vertragsrecht

  • Allgemeines Vertragsrecht
  • Allgemeines Kaufrecht
  • Software-Kauf
  • Software-Miete
  • Software-Wartung

IT-Vergaberecht

  • Gesetzliche Grundlagen
  • Vergabegrundsätze
  • Musterverträge
  • Vergabeverfahren

Mitbestimmungsrechte im IT-Recht

  • Grundlagen des Mitbestimmungsrechts
  • Informationspflicht der Mitarbeitervertretung
  • Mitbestimmungsrecht der Mitarbeitervertretung
  • Anwendungsbeispiele / Vorgehensweisen
  • Exkurs: E-Mail-Archivierung

Datenschutzrecht

  • Grundlagen des Datenschutzrechts
  • Meldepflichten
  • Bußgeldpraxis
  • Datenschutzbeauftragter
  • Technische und organisatorische Maßnahmen
  • Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
  • Auftragsverarbeitungen
  • Datenübermittlungen in das Ausland

Signaturrecht

  • Grundlagen des Signaturrechts
  • Digitale Signaturen
  • Schriftform
  • Qualifizierte elektronische Signatur
  • DE-Mail
  • E-Government

Recht gegen unlauteren Wettbewerb

  • Grundlagen
  • Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse
  • Unzumutbare Belästigungen und Werbung

IT-Sicherheitsrecht

  • Grundlagen
  • Kritische Infrastrukturen
  • KRITIS-Verordnung
  • Nachweis- und Meldepflicht

Urheberrecht

  • Grundlagen
  • Urheber in Arbeits- und Dienstverhältnissen
  • Datenbanken
  • Computerprogramme
  • Exkurs: Fotos

Markenrecht

  • Namensrecht
  • Eintragung von Marken
  • Schutz durch Verwendung von Marken

IT-Strafrecht

  • Einführung in das Strafrecht
  • Grundsätze des Strafrechts
  • IT-Strafrechtstatbestände und deren Bedeutung in der Praxis

Telemedienrecht

  • Abgrenzung von Telemedien
  • Impressumspflichten
  • (Störer-)Haftung
  • Datenschutzerklärung
  • Soziale Netzwerke

Eine den Kurs „Einführung in das IT-Recht“ abschließende Prüfung mit Zertifizierung ist derzeit nicht vorgesehen.

Für den Besuch des Seminars „Einführung in das IT-Recht“ gibt es keine einschränkenden Voraussetzungen.

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FAQ - Fragen und Antworten zur Ausbildung

  • An wen richtet sich die Schulung "Einführung in das IT-Recht"

    Die Schulung richtet sich an interessierte Personengruppen aus Unternehmen und Behörden, die mit Fragen des IT-Rechts in Berührung kommen könnten und mit den Grundlagen des IT-Rechts vetraut sein sollten. Dies könnten Personen sein, die in der IT-Abteilung arbeiten oder solche leiten, IT-Projekte planen oder betreuen, Homepages erstellen oder betreuen, als Datenschutzbeauftragte bestellt sind, im Marketing oder Vertrieb tätig sind.

  • Benötige ich Vorkenntnisse?

    Es werden keine Vorkenntnisse benötigt, um an der Schulung teilzunehmen. Die Schulung ist so aufgebaut, dass erforderliche Grundlagen vermittelt werden, sodass Nicht-Juristen einen verständlichen Einblick in das IT-Recht erhalten.

  • Von wem wird die Schulung gehalten?

    Die Schulung wird durch einen auf das IT-Recht spezialisierten Juristen gehalten. Dieser ist auch schwerpunktartig in der datenschutzrechtlichen Beratung von Unternehmen sowie als Datenschutzbeauftragter und Informationssicherheitsbeauftragter tätig.

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FAQ - Fragen und Antworten zum Themenbereich IT-Recht

  • Wird die neueste Rechtsprechung behandelt?

    Die neueste Rechtsprechung wird berücksichtigt, insbesondere wenn diese signifikante Änderungen oder Klarstellungen mit sich bringt und Fallbeispiele aufzeigt. Dabei werden höchstrichterliche Urteil bevorzugt behandelt.

  • Welche Vertragstypen werden behandelt?

    In der Schulung werden die wichtigsten Vertragstypen angesprochen, welche zum IT-Recht gehören. Dies sind z. B. Verträge zur Auftragsverarbeitung, urheberrechtliche Nutzungsverträge und Kaufverträge.

  • Wann kommt ein Vertrag zustande?

    Ein Vertrag kommt mittels zwei übereinstimmender Willenserklärungen zustande. Diese können auf verschiedene Arten abgegeben werden, die in der Schulung erläutert werden.

  • Was ist das IT-Sicherheitsgesetz?

    Das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme soll einen Beitrag dazu leisten, die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit zu machen. Hierzu brachte es eine Änderung verschiedenster Gesetze auf den Weg, welche in der Summe als das „IT-Sicherheitsgesetz“ bezeichnet werden.

  • Welche Dienste fallen unter das Telemediengesetz?

    Ein Dienst im Sinne des Telemediengesetzes ist die Bereithaltung oder Vermittlung eines Zugangs zu eigenen oder fremden Telemedien (Homepages/Apps). Das Telemediengesetz ist von zentraler Bedeutung für den Betrieb von Homepages und wird in der Schulung näher betrachtet.

  • Was ist der Unterschied zwischen einer elektronisch qualifizierten und einer digitalen Signatur?
  • Wann ist eine qualifizierte elektronische Signatur notwendig?

    Diese ist erforderlich, wenn digital Verträge abgeschlossen werden sollen, für welche ansonsten die Schriftform erforderlich ist. Dies trifft z. B. auf Kündigungen von Arbeitsverhältnissen, Bürgschaften oder Verbraucherdarlehensvertrag zu.

  • Was versteht man unter unlauterem Wettbewerb?

    Der unlautere Wettbewerb liegt vor, wenn ein Marktteilnehmer geschäftliche Handlungen vornimmt, die durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verboten sind. Diese Handlungen können vielfältiger Art sein und zielen zumeist darauf ab, den eigene Umsatz zu fördern oder den von Konkurrenten zu schmälern.

  • Unterliegt eine Datenbank dem Urheberrecht?

    Eine Datenbank unterliegt speziellen Vorschriften des Urheberrechts. Dies resultiert aus internationalen Verträgen für einen weltweiten urheberrechtlichen Schutz von Datenbanken.

  • Was sollten Arbeitnehmer bei der Nutzung des Internets beachten?

    Arbeitnehmer müssen stets alle einschlägigen Gesetze beachten. Darüber hinaus müssen sie auch alle Vorgaben des Arbeitgebers beachten, welche in Form von Richtlinien, Anweisungen oder Betriebs- oder Dienstvereinbarungen vorliegen können.

  • Welche Vorschriften gilt es als Betreiber eines Social-Media-Kanals zu beachten?

    Betreiber von Social-Media-Kanälen (sozialen Netzwerken) müssen eine Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften bei der Errichtung und beim Betreiben entsprechender Dienste beachten. Insbesondere datenschutzrechtliche Aspekte spielen dabei eine große Rolle.

  • Wann ist ein rechtlicher Anspruch verjährt?

    Ein rechtlicher Anspruch verjährt entsprechend den gesetzlichen Verjährungsfristen. Maßgebend für die Verjährungsfrist ist die Anspruchsart. Genau so wichtig ist es zu wissen, wann im konkreten Fall die Frist begonnen hat zu laufen.

  • Was ist bei der Nutzung eines fremden Fotos zu beachten?

    Bei der Nutzung von Fotos können je nach angedachter Nutzung und Motiv eine Vielzahl von Vorschriften zum Tragen kommen. Vorwiegend sind dies urheberrechtliche, datenschutzrechtliche und andere persönlichkeitsrechtliche Vorschriften.

  • Welche Rechte sieht die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für betroffene Personen vor?

    Die DSGVO verleiht den betroffenen Personen eine Fülle an Rechten, welche sie geltend machen können. Die zentralsten Rechte sind die auf Auskunft, Information und Löschung von Daten. Datenverarbeitende Stellen müssen geltend gemachten Ansprüchen genau und fristgerecht entsprechen, um hohe Bußgelder für Verstöße zu vermeiden.

  • Welche deutschen Sonderregelungen sieht die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor?

    Die DSGVO überlässt die Regelung vieler Einzelheiten den nationalen Gesetzgebern. Der deutsche Gesetzgeber hat von dieser Möglichkeit schnell Gebrauch gemacht. Dabei hat er z.B. eigene Regelungen für den Datenschutzbeauftragten oder die Videoüberwachung erlassen.

  • Aus welchen Rechtsgebieten ergeben sich rechtliche Risiken für IT-Projektleiter?

    Für IT-Projektleiter können sich aus vielen Rechtsgebieten/Gesetzen Haftungsrisiken ergeben. Die ist abhängig von dem Projektgegenstand. Neben den üblichen Haftungsrisiken aus dem Zivilrecht ergeben sich Risiken aus dem Datenschutzrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Telemedienrecht und Strafrecht.

  • Was muss rechtlich bei der Erstellung einer Homepage beachtet werden?

    Bei der Erstellung von Homepages müssen viele rechtliche Aspekte beachtet werden. Es muss sichergestellt werden, dass gegen keine geltenden Gesetze oder Rechte Dritter verstoßen wird. Es dürfen keine Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte oder Markenrechte verletzt werden. Selbstverständlich dürfen auch keine Ordnungswidrigkeiten und Straftaten begangen werden.

  • Was umfasst das IT-Strafrecht?

    Das IT-Strafrecht kann weit gefasst werden. Neben anderen Gesetzen die Straftatbestände enthalten, ist insbesondere das Strafgesetzbuch maßgebend. Dieses beinhaltet einige Straftaten, die vorwiegend bei der Umsetzung von IT-Projekten oder der Nutzung von Hardware oder Software begangen werden können. Die Verstöße müssen nicht böswillig erfolgen, sondern können auch nur schlichter Unwissenheit geschuldet sein.

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